Infrastruktur, Netzwerk & Energie

Glasfaser & Leerrohre — im Rohbau entschieden.

Was jetzt als leeres Rohr in der Wand liegt, entscheidet, was Ihr Haus in 20 Jahren kann. Wir planen Trassen, Züge und Reserven, bevor der Rohbau geschlossen wird — das kostet im Bau wenig und erspart teure Eingriffe.

100+geplante Projekte
400 Jahreältestes Bestandsprojekt
Herstellerunabhängigkeine Produktbindung
3 LänderProjekte umgesetzt
Unsere Haltung

Die günstigste Entscheidung im Hausbau ist ein leeres Rohr.

Zukunftssicherheit entsteht im Rohbau

Ein Leerrohr im offenen Rohbau kostet wenige Euro Material und Minuten Arbeitszeit. Es später nachzurüsten bedeutet Schlitze, Staub und Malerarbeiten. Deshalb planen wir Leerrohrtrassen zu allen Schlüsselstellen — vom Technikraum zu den Etagenverteilern, zu TV-Plätzen, Terrasse, Garage und Garten. Was heute leer bleibt, nimmt morgen die Leitung auf, an die noch niemand denkt.

Glasfaser endet nicht im Keller

Der Glasfaseranschluss des Providers endet meist im Keller oder Hausanschlussraum. Damit die Bandbreite auch oben ankommt, planen wir den Weg weiter: Position des Hausübergabepunkts, Anbindung an den Netzwerkschrank, Übergang auf Ihre strukturierte Verkabelung. Die Details stimmen wir früh mit dem Provider ab, damit auf der Baustelle nichts kollidiert.

Geplant statt auf der Baustelle entschieden

Leerrohrwege konkurrieren mit Statik, Lüftungskanälen und Sanitärsträngen. Wer erst auf der Baustelle entscheidet, bekommt Kompromisse: zu enge Radien, gequetschte Rohre, tote Züge. Wir koordinieren die Trassen im Plan — abgestimmt mit Architekt und Fachplanern, mit sinnvollen Durchmessern und Zugdosen an den richtigen Stellen. So bleibt jedes Rohr auch in 15 Jahren nutzbar.

Neubau & Bestand

Zwei Wege, ein Ziel: Ihr Haus bleibt offen.

Neubau

Die Pflichtdisziplin

Im Neubau ist die Sache klar: Leerrohre gehören in jede Planung, der Mehraufwand im offenen Rohbau ist minimal. Entscheidend ist nicht die Menge, sondern die Systematik — jedes Rohr hat einen dokumentierten Zweck und ein auffindbares Ende.

  • Trassen vom Technikraum in jedes Geschoss
  • Zugdosen an jedem Richtungswechsel
  • Glatte Rohre, großzügige Radien
  • Reserven für kommende Technik
Bestand & Denkmal

Die Königsdisziplin

In der Sanierung prüfen wir zuerst den Bestand: alte Leerrohre, stillgelegte Kamine, Schächte und Dielenböden bieten oft überraschend gute Wege. Es geht fast immer mehr, als Bauherren erwarten.

  • Bestandswege statt Stemmarbeiten
  • Kamine, Schächte, Dielenböden nutzen
  • 400 Jahre altes Herrenhaus ausgestattet
  • Charakter des Hauses unangetastet
Glasfaser & Leerrohre

Leerrohre sind das billigste Bauteil am Bau — und das einzige, das über zwanzig Jahre Nutzbarkeit entscheidet.

Ein einzelnes Rohr vom Grundstücksrand in den Hauswirtschaftsraum, zwei enge Bögen, kein Zugdraht — und beim Einzug bleibt die Faser nach vier Metern stehen. Was folgt, ist Bagger, aufgerissene Auffahrt und eine Diskussion mit dem Netzbetreiber, die niemand führen wollte. Wir planen die Wege, bevor der Beton kommt, weil sich genau dieser Teil später nicht mehr verhandeln lässt.

01

Hausanschluss und Übergabepunkt

Der Übergabepunkt des Netzbetreibers ist kein Zufallsort. Wir legen ihn dorthin, wo Mehrspartenhauseinführung, Potentialausgleich und Technikraum zusammenpassen — mit Steckdose, Reservefläche für ONT und Medienkonverter und sauberem Abstand zu wasserführenden Leitungen. Wer das erst beim Anschlusstermin klärt, bekommt den Punkt dort, wo der Monteur gerade steht.

02

Trassenführung mit Biegeradien

Vom Grundstücksrand bis in den Technikraum planen wir mit Radien statt Winkeln: kein 90-Grad-Bogen, Mindestradius am Rohrdurchmesser bemessen, Sandbett, Trassenwarnband und ein eingezogenes Zugband mit Reserve an beiden Enden. Jeder gesparte Umweg im Plan kostet später eine Einzuglänge, die sich nicht mehr nachziehen lässt.

03

Abdichtung gegen Wasser und Gas

Ein Leerrohr aus dem Erdreich ist ein offener Weg für Wasser, Bodenluft und Gas. Wir dichten den Ringraum an der Hauseinführung, setzen Rohrstopfen auf jedes unbelegte Rohr und dichten nach dem Kabeleinzug erneut ab — inklusive Gefällekontrolle, damit Sickerwasser nicht auf den Übergabepunkt zuläuft.

04

Mehrfachrohre und Reserven

Statt eines Rohres verlegen wir Bündel: belegt, beschriftet, farbcodiert — und mindestens ein komplett freies Rohr je Richtung. Nebengebäude, Torantrieb, Kameramast und Poolbereich bekommen eigene Wege statt Abzweige. Das Material ist der günstigste Posten der gesamten Elektroplanung, das Nachrüsten der mit Abstand teuerste.

05

Technikraum und Anbindung

Der Technikraum bestimmt alle Leitungslängen im Haus. Wir setzen ihn möglichst zentral und planen Entwärmung, Rackmaß, Türbreite und Zuleitung mit — kurz und direkt an den Übergabepunkt angebunden. In der Villa Riad kam der Schaltschrank fertig aufgebaut aus Deutschland; ohne vorab definierte Stellfläche und Anfahrtsweg funktioniert so etwas nicht.

06

Faserwahl und Konfektionierung

Singlemode als Standard für alle Strecken, Multimode nur dort, wo es begründet ist; Aderzahl mit Reserve, nagetiergeschützt im Erdreich. Ob Fusionsspleiß auf Pigtail oder vorkonfektioniertes Trunkkabel, entscheiden wir nach Dämpfungsbudget, Steckerbild und Zugweg — mit Messprotokoll und beschrifteten Faserbelegungen bei der Übergabe.

07

Nebengebäude und Außenanlagen

Garage, Gartenhaus, Poolbereich und Zufahrt gehören von Anfang an in die Trassenplanung. In der Villa in Köln laufen Pool und Gartenbewässerung in derselben Systemlogik wie das Haus, im 400 Jahre alten Kölner Herrenhaus kamen Zutritt, Alarm und Siedle-Kamera dazu. Ohne Rohr im Garten wird daraus Funk aus Verlegenheit.

08

Potentialfreiheit und Blitzschutz

Glasfaser überträgt Licht, kein Potential. Zwischen Haus und Nebengebäude entfallen damit Ausgleichsströme und der Überspannungspfad, den ein Kupferkabel über sechzig Meter Erdreich zuverlässig mitbringt. Wir führen LWL überall dort, wo Gebäude, Masten oder Außenanlagen elektrisch getrennt bleiben sollen, und halten Kupfer innerhalb der Gebäudehülle.

09

Redundanz und zweiter Weg

Ein Rohr ist ein Single Point of Failure — Bagger, Setzung, Wassereinbruch. Bei Objekten mit erhöhtem Schutzbedarf planen wir eine zweite Trasse mit eigener Einführung und einen Mobilfunkpfad als Rückfallebene, damit Alarm, Zutritt und Kameraaufschaltung nicht alle am selben Graben hängen.

10

Dokumentation der Trassen

Vor dem Verfüllen wird aufgemessen und fotografiert: Verlauf, Tiefe, Rohrbelegung, Faserbelegung, Beschriftung an beiden Enden. Im denkmalgeschützten Kölner Herrenhaus war genau diese Dokumentation die Voraussetzung dafür, überhaupt planbar nachzurüsten, statt zu raten, was hinter vierhundert Jahre altem Mauerwerk liegt.

11

Zusammenspiel mit Cat-Verkabelung

Glasfaser ist der Backbone, Kupfer die Fläche. Etagenverteiler und Nebengebäude hängen an der Faser, Access Points, Kameras, Türstationen und Bedienpanels an PoE-fähigen Cat-Leitungen. Die AP-Positionen planen wir am Grundriss statt an der Decke — inklusive Reservedosen dort, wo erfahrungsgemäß später Technik hinzukommt.

12

Vorbereitung für Unbekanntes

Wallbox-Lastmanagement, PV- und Speicherkommunikation, künftige Sensorik: Was heute noch nicht existiert, braucht morgen einen Weg. Bei den SIDOL Lofts in Köln hängen rund 645 Module in 23 Strängen an Datenwegen, die vorher gedacht wurden. Reserverohre kosten im Rohbau fast nichts und entscheiden später über Machbarkeit.

Wer die Rohre richtig plant, muss die Technik von morgen nicht erraten — er hat einfach schon den Weg dafür.

Leistungsumfang

Was wir festlegen, bevor betoniert wird

Konkrete Planungsbausteine — abgestimmt mit Architekt und Fachplanern.

01

Trassenplan

Durchgehende Leerrohrzüge vom Technikraum zu Etagenverteilern, TV-Plätzen, Terrasse, Garage und Garten.

02

Hausübergabepunkt

Position des Glasfaser-Übergabepunkts, früh mit dem Provider abgestimmt — dort, wo Ihr Netzwerkschrank sitzt.

03

Durchmesser & Radien

Glatte Rohre mit Reserve im Querschnitt und großzügigen Radien, damit jeder spätere Einzug gelingt.

04

Zugdosen

An Richtungswechseln gesetzt, damit Leitungen auch in 15 Jahren noch einziehbar bleiben.

05

Glasfaser im Haus

Auf langen Backbone-Strecken — Keller ins Dachgeschoss oder Nebengebäude — geplant mit Bandbreiten-Reserve.

06

Gewerke-Koordination

Trassen abgestimmt mit Statik, Lüftung und Sanitär, bevor auf der Baustelle improvisiert wird.

Der Ablauf

Vom Grundriss zum belegbaren Rohr

1

Bedarf klären

Wir gehen mit Ihnen durch, was Ihr Haus heute braucht und morgen können soll — vom TV-Platz über Außenbereiche bis zur Technik, an die heute noch niemand denkt.

2

Trassen planen

Wir legen Rohrwege, Durchmesser und Zugdosen im Plan fest und koordinieren sie mit Statik, Lüftung, Sanitär und der Elektroplanung — bevor der Rohbau geschlossen wird.

3

Provider abstimmen

Position des Hausübergabepunkts und Anbindung an den Netzwerkschrank klären wir früh mit dem Glasfaser-Anbieter, damit auf der Baustelle nichts kollidiert und kein Provisorium entsteht.

4

Ausführung begleiten

Die Umsetzung übernimmt unsere Schwesterfirma elektrofabrik oder Ihr Elektriker nach unseren Unterlagen. Wir prüfen die Trassen, bevor Estrich und Putz alles verschließen.

Bewiesen

Belege statt Behauptungen

01

400 Jahre altes Herrenhaus, Köln

Denkmalgeschützter Bestand, smart gemacht ohne die Substanz anzutasten — mit klug genutzten Bestandswegen und Funk, wo Leitungen tabu waren.

02

Penthouse Düsseldorf, 450 m²

Komplette Elektro- und Netzwerkplanung inklusive Kino mit Beamer und Leinwand — Infrastruktur, die im Plan lag, bevor sie gebraucht wurde.

03

Altbau Düsseldorf-Oberkassel

Komplette Elektroinstallation im Bestand — inklusive Beschattung, DoorBird und Smart Office. Der Beweis, dass saubere Infrastruktur auch im Altbau gelingt.

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Vor Ort

Glasfaser & Leerrohre in Köln, Düsseldorf & NRW.

smartfabrik ist ein Smart-Home-Planungsbüro mit Sitz in Düsseldorf (Reisholzer Werftstr. 31A). Wir planen für private Bauherren und Unternehmen in Köln, Düsseldorf und ganz Nordrhein-Westfalen — auf Wunsch bundesweit und international. Ein Auszug der Orte, an denen wir bereits geplant und umgesetzt haben:

FAQ

Häufige Fragen.

Ist Glasfaser im Neubau Pflicht?

Eine pauschale Antwort gibt es nicht – die Anforderungen unterscheiden sich je nach Kommune und Erschließungsgebiet. Klar ist: Glasfaser bis ins Gebäude ist bei Neubauten zunehmend Standard und wird immer häufiger direkt bei der Erschließung mitverlegt. Wir klären früh, was an Ihrem Grundstück ansteht, und planen Hausübergabepunkt und Leitungswege passend dazu.

Welche Leerrohre sollte man im Neubau verlegen?

Für Datenleitungen haben sich glatte Rohre mit ausreichendem Durchmesser und großzügigen Radien bewährt – gewellte Elektro-Leerrohre mit engen Bögen machen den späteren Einzug oft unmöglich. Wichtiger als das Produkt ist die Trassenplanung: durchgehende Züge, Zugdosen an Richtungswechseln, keine gequetschten Stellen. Genau das legen wir im Plan fest, bevor betoniert wird.

Kann man Glasfaser nachträglich ins Haus legen?

Bis zum Hausanschlussraum: ja, das übernimmt der Provider im Zuge des Ausbaus. Innerhalb des Hauses wird es ohne Leerrohre aufwendig – dann helfen Bestandswege wie Schächte, Kamine oder abgehängte Decken. Wir prüfen bei Sanierungen zuerst, was vorhanden ist. Wer neu baut, umgeht das Problem komplett: mit Leerrohren, die wenig kosten und alles offenhalten.

Wohin gehört der Glasfaser-Hausübergabepunkt?

Idealerweise dorthin, wo auch Ihr Netzwerkschrank steht oder eine direkte Leitungsverbindung existiert – meist Technikraum oder Hausanschlussraum. Liegt der Übergabepunkt falsch, entsteht ein Provisorium quer durchs Haus. Wir stimmen die Position früh mit dem Provider ab und planen die Anbindung an Ihre strukturierte Verkabelung gleich mit.

Was kostet es, Leerrohre nachträglich zu verlegen?

Konkrete Zahlen hängen vom Haus ab – aber die Relation ist eindeutig: Im offenen Rohbau ist ein Leerrohr eine Sache von wenig Material und Minuten Arbeit. Nachträglich kommen Schlitz-, Stemm- und Malerarbeiten dazu, oft in mehreren Räumen. Deshalb unser Grundsatz: lieber drei Rohre zu viel im Rohbau als eines zu wenig im fertigen Haus.

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Der erste Schritt

Planen Sie die Rohre, bevor der Estrich kommt.

Erzählen Sie uns von Ihrem Projekt — wir sagen Ihnen, welche Trassen und Reserven es braucht.

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