Netz, Alarm, Video, Zutritt, Türkommunikation und KNX kommen aus verschiedenen Welten und sollen am Ende ein Haus ergeben. Wir planen sie als ein Gewerk — Technikraum, Anschlussliste, Schnittstellen und Rollen stehen fest, bevor ausgeschrieben wird.
Bevor ein Fabrikat feststeht, klären wir die Landkarte: Welches System führt, welches bleibt eigenständig, welche Verbindung ist eine echte Schnittstelle und welche nur ein Kontakt. Diese Entscheidungen halten wir mit Begründung fest. Sie bestimmen später, was sich verknüpfen lässt und was bedienbar bleibt, wenn ein Teilsystem ruht.
Netz, Alarm, Video, Zutritt und Türkommunikation kommen häufig von verschiedenen Anbietern, mit Angeboten, die sich schwer nebeneinanderlegen lassen. Wir fassen sie in einem Leistungsverzeichnis zusammen, herstellerneutral formuliert. Ausgeschrieben wird dabei eine Leistung, kein Fabrikat und kein Betrieb: smartfabrik plant und begleitet, die Ausführung übernimmt die Schwesterfirma elektrofabrik oder der Elektrobetrieb, mit dem Sie ohnehin bauen.
Zur Übergabe gehören Netzplan und Portbelegung, Adressplan, Melder- und Kameraverzeichnis, Berechtigungsliste und das Funktionsprotokoll der Verknüpfungen. Die Messprotokolle der Verkabelung liefert der ausführende Betrieb; wir gleichen sie mit der Planung ab und legen sie dazu. Die Zugangsdaten liegen vollständig in Ihrer Hand.
Der Router kam mit dem Anschluss, der Alarm vom Sicherheitsdienst, die Kameras vom Elektriker, der Zutritt über den Türenbauer. Jeder kennt sein Fach. Aufwendig wird es, sobald die Systeme voneinander wissen sollen und jemand die Summe verantwortet.
Ein Konzept über alle sechs Themen, ein Leistungsverzeichnis, eine Abnahme. Die Fachtiefe der Einzelthemen bleibt — sie bekommt einen gemeinsamen Rahmen und einen Verantwortlichen.
Jedes der sechs Themen hat seine eigene Seite. Hier steht, was dazwischen liegt: der Raum, in dem alles zusammenläuft, die Schnittstellen zwischen den Systemen, und die Unterlagen, die Sie am Ende in der Hand halten.
Wir bringen ihn in den Entwurf ein wie einen Hauswirtschaftsraum: benannt, bemaßt, verortet. Das ist keine Geschmacksfrage — eine fest verlegte Kupferstrecke trägt 90 Meter, mit Patchkabeln 100. Die Lage des Raums entscheidet, welcher Punkt im Haus, im Nebengebäude oder am Gartenhaus überhaupt erreichbar bleibt.
DIN EN 50173-4 beschreibt die Verkabelung in Wohngebäuden und sieht einen Wohnungsverteiler als Sternpunkt vor — mit eigener Stromversorgung für die aktive Technik. Genau die Stelle, an der Planungen dünn bleiben. Der Technikraum ist also keine Idee von uns, sondern eine Vorgabe.
Was hineingehört, ergibt sich aus der Liste, daraus die Höhe. Reserve steht als Entscheidung im Protokoll statt als Hoffnung im Schrank. Und ein IT-Raum läuft dauerhaft und ist hörbar: Lüftergeräusche gehören nicht an die Wand zum Schlafzimmer.
Eigene abgesicherte Stromkreise, Steckdosen in ausreichender Zahl. Wir legen vorher fest, welche Geräte bei einem Ausfall weiterlaufen sollen — daraus ergibt sich die unterbrechungsfreie Versorgung. Der Stellplatz wird so gewählt, dass ein Batteriewechsel später ohne Umbau möglich bleibt.
In den Raum gehört eine Potentialausgleichsschiene mit kurzen, eindeutigen Anbindungen — der Punkt, an dem geschirmte Verkabelung ihren Bezug bekommt. Die Anforderung an die elektromagnetische Verträglichkeit und der Schutz von Personen und Sachen sind zwei Dinge und gehören früh zusammengedacht.
Die Einbruchmeldetechnik bleibt für sich funktionsfähig, Video liefert Bild, Zutritt liefert Berechtigung, KNX liefert Bedienung. Eine Grenze ziehen wir bewusst: Scharfschalten bleibt bei der Bedieneinrichtung der Alarmanlage, KNX zeigt den Zustand nur an. Diese Entscheidungen stehen im Konzept, nicht erst in der Inbetriebnahme.
ONVIF beschreibt herstellerübergreifende Profile — S und T für Video, G für Aufzeichnung, A und C für Zutritt. Die Lesart ist entscheidend: Unterstützt ein Gerät ein Profil, bekommen Sie den darin beschriebenen Umfang, nicht jede Herstellerfunktion. Das prüfen wir vor der Festlegung.
Der Bus ist ein eigenes Medium mit eigener Leitung, das Netz die Schnellstraße daneben. Berührung gibt es dort, wo KNX über IP koppelt — dann muss das Netz dafür eingerichtet sein und die Geräte müssen zueinander passen. Beides planen wir gemeinsam statt nacheinander.
Eine Liste, in der jeder Punkt im Haus einmal auftaucht: Access Points, Kameras, Türstation, Panels, Melder, Zutrittspunkte, Tor, Multiroom. Je Punkt Raum, Leitungsart, Versorgung, Zielport, Zuständigkeit. Daraus ergeben sich Portzahl und Geräteliste — hergeleitet statt geschätzt.
Das Leistungsverzeichnis beschreibt die Leistung, nicht ein Fabrikat. Erst dadurch werden Angebote vergleichbar. Die elektrofabrik bietet auf dieselbe Position wie jeder andere Betrieb, unsere Empfehlung ist begründet, die Entscheidung liegt bei Ihnen. Die Unterlagen sind ausführungsreif, gleich wer sie umsetzt.
Am Ende steht ein Protokoll je Strecke, nicht die Auskunft, dass alles läuft. Gemessen wird nach DIN EN 50346 gegen die Leistungsklasse aus DIN EN 50173-1. Wir sehen die Protokolle gegen die Planung durch und verfolgen Abweichungen, bis sie behoben und neu gemessen sind.
DIN VDE 0833-1 gibt für Gefahrenmeldeanlagen den Rahmen aus Inspektion, Wartung und Instandsetzung vor — ein brauchbarer Maßstab auch im Wohnhaus. Für Switch, Firewall, Recorder und Panel verabreden wir den Rhythmus schriftlich. Unser eigener Diagnosezugang steht darin und lässt sich abschalten.
Sechs Unterlagen aus unserer Hand — für Ausschreibung, Ausführung und Abnahme.
Die Landkarte über Alarm, Video, Zutritt, Türkommunikation, Netz und KNX: wer führt, was bleibt eigenständig, welche Oberfläche ist die erste. Mit Begründung, damit die Entscheidung auch später nachvollziehbar bleibt.
Lage im Grundriss, Fläche und Zugang, Schrankhöhe aus der Geräteaufstellung, Anforderungen an Entwärmung und Ruhe, eigene Stromkreise. Formuliert als Vorgabe, die in den Entwurf eingeht.
Jeder Punkt im Haus: Raum, Leitungsart, Versorgung, Zielport, Zuständigkeit. Daraus ergeben sich Portzahl, Geräteliste und Reserve — hergeleitet statt geschätzt.
Herstellerneutral formuliert, Position für Position — dazu eine begründete Vergabeempfehlung.
Ein Modell für Kamera, Alarm, Zutritt, Panel und Netz gemeinsam. Je Rolle festgelegt, was sichtbar, bedienbar oder nur lesbar ist — und wie ein Zugang wieder entfällt.
Netzplan und Portbelegung, Adressplan, Melder- und Kameraverzeichnis, Berechtigungsliste, Funktionsprotokoll. Die Messprotokolle der Verkabelung gleichen wir mit dem Plan ab. Gemeinsam durchgegangen, nicht nur abgelegt.
Technikraum, Trassen und Steigezonen gehen mit Architekt und Statik in den Entwurf ein. Parallel entsteht das Systemkonzept: welche Systeme, welche Führung, welche Oberfläche.
Der eine Termin, an dem Kamera, Türstation und Außenlicht dieselbe Auskunft brauchen. Fenster- und Türbestellung enthalten die Punkte, die dort mitbestellt werden; Fassade und Vordach stimmen wir ab, solange Leitungsauslässe noch verschiebbar sind.
Leistungsverzeichnis, Angebotsvergleich, begründete Vergabeempfehlung — entschieden wird von Ihnen. Wir sehen uns die Installation im Rohbau an, bevor geschlossen wird.
Gemessen wird vom ausführenden Betrieb, abgenommen gegen den Plan. Danach spielen wir die Kette einmal real durch — klingeln, öffnen, unscharf schalten, Szene — und übergeben Unterlagen und Zugänge.
Elektro- und Netzwerkplanung im ehemaligen Industrie- und Weinlager: Lichtszenen, Beamer- und Leinwandsteuerung und Sprachbedienung kamen aus derselben Planung.
Denkmalgeschützt, deshalb ohne eine Wand zu öffnen: Licht, Rollladen, Alarm, Zutritt und Bewässerung über ein Funksystem, dazu die Türstation mit Außenkamera in derselben Oberfläche.
Planung und fertig aufgebauter Schaltschrank kamen aus Köln, angeschlossen hat das Team vor Ort. Der Beleg, dass die Unterlagen auch tragen, wenn ein fremder Betrieb ausführt.
smartfabrik ist ein Smart-Home-Planungsbüro mit Sitz in Düsseldorf (Reisholzer Werftstr. 31A). Wir planen für private Bauherren und Unternehmen in Köln, Düsseldorf und ganz Nordrhein-Westfalen — auf Wunsch bundesweit und international. Ein Auszug der Orte, an denen wir bereits geplant und umgesetzt haben:
Die Architektur steht auf dieser Seite. Wie wir die einzelnen Themen planen, steht jeweils dort.
Er plant das Gewerk als Ganzes, statt einzelne Geräte auszusuchen: Systemkonzept, Technikraum, Anschlussliste, herstellerneutrales Leistungsverzeichnis, Begleitung der Ausführung, Abnahme gegen die Planung. Am Ende steht ein Übergabepaket mit Plänen, Protokollen und Zugängen. Die Ausführung ist ein eigenes Los.
Ja. Das Leistungsverzeichnis beschreibt die Leistung und nicht ein Fabrikat, die Pläne sind ausführungsreif. Unsere Rolle bleibt dieselbe: ausschreiben, Angebote prüfen, die Installation im Rohbau ansehen, gegen die Planung abnehmen. Wer ausführt, ändert an den Unterlagen nichts.
Das rechnen wir aus der Anschlussliste. Was hineingehört, ergibt die Höhe des Schranks, dazu Arbeitsfläche davor, Bewegungsraum dahinter, Wärmelast und eigene Stromkreise. Was das an Fläche bedeutet, klären wir am Grundriss — gemeinsam mit dem Architekten.
Der Elektroverteiler führt Stromkreise und Aktorik. Im IT-Bereich stehen Netztechnik, Aufzeichnung und die unterbrechungsfreie Versorgung. Zwei Aufgaben, meist zwei Schränke, mit Abstand und getrennten Kabelwegen — aber gemeinsam geplant, weil sie sich Raum, Strom und Wärmeabfuhr teilen.
Das entscheiden wir im Systemkonzept, bevor Fabrikate feststehen. Eine Grenze ziehen wir ausdrücklich: Scharf- und Unscharfschalten bleibt bei der Bedieneinrichtung der Alarmanlage, das Panel zeigt Zustände an und löst daran Szenen aus.
Ein Rollenmodell, das für alle Systeme gemeinsam gilt: Familie, Objektbetreuung, wechselnde Dienstleister, wir zur Diagnose. Je Rolle ist festgelegt, was sichtbar, bedienbar oder nur lesbar ist. Zugänge sind personengebunden — und es ist beschrieben, wie einer wieder entfällt.
Netzplan und Portbelegung, Adressplan, Melder- und Kameraverzeichnis, Berechtigungsliste, Funktionsprotokoll der Verknüpfungen und die Messprotokolle der Verkabelung. Die Zugangsdaten liegen vollständig bei Ihnen. Wir gehen alles gemeinsam durch und spielen die Kette einmal real durch.
Das verabreden wir schriftlich, statt es offenzulassen. Für Gefahrenmeldeanlagen gibt DIN VDE 0833-1 den Rahmen aus Inspektion, Wartung und Instandsetzung vor. Für Switch, Firewall, Recorder und Panel legen wir den Rhythmus projektbezogen fest — mit festen Ansprechpartnern.
Im Erstgespräch klären wir, welche Systeme Ihr Haus braucht, wer sie führt und was davon in den Entwurf gehört. Alles Weitere ergibt sich daraus.
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