Infrastruktur, Netzwerk & Energie

Heimnetzwerk & Verkabelung — das unsichtbare Fundament.

Streaming, Homeoffice, Kameras, KNX: Alles in Ihrem Haus hängt am Netzwerk. Wir planen strukturierte Cat-7-Verkabelung und lückenloses WLAN, bevor die erste Wand verputzt ist.

Cat 7Geschirmt und gemessen
PoEKameras, Access Points
450 m²Penthouse Düsseldorf geplant
100+Projekte, 3 Länder
Das Fundament

WLAN ist die Ergänzung. Das Fundament ist Kupfer.

Alles hängt am Netz

Streaming in 4K, Videokonferenzen im Homeoffice, Kameras, Multiroom-Audio, KNX-Visualisierung — jedes Smart Home steht und fällt mit seiner Dateninfrastruktur. Wir planen strukturierte Cat-7-Verkabelung zu jedem relevanten Punkt: TV-Plätze, Arbeitszimmer, Access Points, Technikzentrale. Das Ergebnis: volle Bandbreite an jeder Dose, keine Störungen, keine Kompromisse.

WLAN geplant statt gehofft

Ein Router im Flur reicht nicht: Stahlbeton, Fußbodenheizung und moderne Dämmung schlucken Funksignale. Wir positionieren Access Points nach Grundriss und Bausubstanz — in der Decke, dezent, per eigener Leitung versorgt. So trägt das WLAN vom Keller bis zur Terrasse, und Repeater-Provisorien brauchen Sie nie wieder.

Im Rohbau gelegt, im Alltag unsichtbar

Eine Netzwerkleitung im offenen Rohbau kostet wenig: Leitung ziehen, Dose setzen, fertig. Dieselbe Leitung nachträglich heißt Schlitze fräsen, Wände öffnen, streichen — ein Vielfaches an Kosten und Schmutz. Deshalb gehört die Netzwerkplanung an den Anfang, parallel zur Elektroplanung, mit Reserve-Leerrohren an den Schlüsselstellen.

Zwei Wege

Router-Hoffnung oder strukturiertes Netz?

Der übliche Weg

Ein Router und Hoffnung

Was der Provider liefert, wird zum Rückgrat des Hauses — bis zum ersten Funkloch.

  • Router im Flur, Repeater überall
  • Funk teilt sich die Bandbreite
  • Stahlbeton schluckt das Signal
  • Niemand weiß, was wohin führt
smartfabrik

Strukturierte Verkabelung mit System

Kupfer zu jedem festen Platz, WLAN als geplante Ergänzung — gemessen und dokumentiert.

  • Cat-7 zu jedem festen Platz
  • Access Points dezent in der Decke
  • Jede Strecke gemessen und dokumentiert
  • Netzwerkplanung im 450-m²-Penthouse
Die ganze Tiefe

WLAN-Planung heißt nicht, überall einen Access Point aufzuhängen.

Vier Access Points, alle auf demselben Kanal, alle auf voller Sendeleistung — und das WLAN ist schlechter als mit einem. Funknetze plant man wie Licht: mit bedarfsgerechter Ausleuchtung, sauberer Bandtrennung und Rücksicht auf Bausubstanz. Dazu ein verkabeltes Fundament, das trägt, was in zehn Jahren daran hängt.

01

Bedarfsgerechte Ausleuchtung

Wir planen Access-Point-Positionen nach Raumnutzung, Grundriss und Baustoffen — Stahlbeton, Estrichmatten und metallbedampftes Glas dämpfen erheblich. Ziel ist gleichmäßige Versorgung dort, wo gearbeitet und gestreamt wird, statt maximaler Sendeleistung überall.

02

2,4 und 5 GHz getrennt gedacht

2,4 GHz für Reichweite und einfache IoT-Geräte, 5 GHz für Bandbreite. Wir legen Kanäle überlappungsfrei, begrenzen Sendeleistung bewusst und richten sauberes Roaming ein — damit das Tablet beim Gang durchs Haus wechselt, statt sich an einen fernen Access Point zu klammern.

03

EMV und Verträglichkeit

Funk, Bus und Starkstrom kommen sich sonst ins Gehege: Wir halten Trennabstände ein, führen Leitungen sauber, achten auf Störquellen wie Wechselrichter und Ladeinfrastruktur und dokumentieren, wo Schirmung nötig ist — elektromagnetische Verträglichkeit ist Planungsthema, kein Zufall.

04

Abschaltung auf Wunsch

Wer nachts oder im Schlafbereich funkfrei sein möchte, bekommt das: zeit- oder szenengesteuerte WLAN-Abschaltung pro Access Point, kabelgebundene Alternativen an den wichtigen Plätzen und eine Planung, die auch ohne Funk vollständig funktioniert.

05

Getrennte Netze mit VLANs

Familie, Gäste, Gebäudetechnik, Kameras und Smart-TV gehören nicht ins selbe Netz. Wir segmentieren mit VLANs und Firewall-Regeln — die Kamera darf ins Aufzeichnungssystem, aber nicht ins Internet, der Gast ins Internet, aber nicht zur Haustechnik.

06

Gesicherte Verbindungen

Fernzugriff über VPN statt offener Portfreigaben, verschlüsselte Verbindungen zur Visualisierung, saubere Zertifikate und getrennte Benutzerrechte. Bei erhöhten Anforderungen planen wir zusätzlich abgesicherte Wege für sicherheitsrelevante Systeme.

07

Glasfaser als Rückgrat

Zwischen Technikräumen, Nebengebäuden und über größere Distanzen setzen wir auf LWL: potentialfrei, störunempfindlich und mit Reserven für Bandbreiten, die heute niemand braucht. Leerrohre und Spleißpunkte werden im Rohbau geplant, nicht später gesucht.

08

Strukturierte Verkabelung

Cat-7-Verlegekabel sternförmig zum Technikraum, jeder Arbeitsplatz doppelt, Access Points, Kameras und Türstation mit eigener Leitung. Dosen, Patchfeld und Beschriftung nach System — damit in fünf Jahren niemand raten muss, wohin welche Ader geht.

09

PoE und Stromversorgung

Access Points, Kameras, Türstationen und Panels laufen über Power-over-Ethernet: weniger Netzteile, weniger Steckdosen an unmöglichen Stellen. Wir rechnen das Leistungsbudget der Switches, planen USV für Technikschrank und Meldewege und halten Reserveports frei.

10

Technikraum, der aufgeht

Netzwerkschrank und Elektroverteiler werden gemeinsam geplant: Höheneinheiten, Belüftung, Kabelführung, Zugänglichkeit. Ein Technikraum ist kein Abstellraum — er ist der Ort, an dem sich in zehn Jahren entscheidet, ob eine Erweiterung eine Stunde oder einen Tag dauert.

Ein Haus mit gutem Netzwerk merkt man nicht — man merkt nur das mit schlechtem: an der stockenden Konferenz, am Kamerabild, das ruckelt, und an der Wand, die dafür wieder aufgemacht werden muss.

Was Sie erhalten

Bausteine Ihrer Netzwerkplanung

Vom Nutzungsprofil bis zur gemessenen Strecke — ausführungsreif und dokumentiert.

01

Netzwerkplan nach Nutzungsprofil

Wo gearbeitet, gestreamt und gespielt wird, bestimmt Dosenpositionen und Leitungswege — nicht der Zufall.

02

WLAN-Ausleuchtung

Access Points nach Grundriss und Bausubstanz positioniert — in der Decke, per eigener Leitung versorgt.

03

Netzwerkschrank mit Reserve

Patchfeld, PoE-Switch, Router und Platz für später — belüftet, beschriftet, am richtigen Standort.

04

Reserve-Leerrohre

An Schlüsselstellen eingeplant, damit Ihr Haus offen bleibt für alles, was später kommt.

05

Messung und Dokumentation

Nach der Inbetriebnahme wird jede Strecke durchgemessen — Sie wissen jederzeit, welche Leitung wohin führt.

06

Montage durch elektrofabrik

Planung und Ausführung aus einer Gruppe — ein Ansprechpartner, keine Schnittstellenverluste.

Der Ablauf

Vom Nutzungsprofil zum dokumentierten Netz

1

Nutzungsprofil

Am Anfang steht Ihr Alltag: Wo wird gearbeitet, gestreamt, gespielt? Welche Kameras, Panels und Audiozonen kommen dazu? Daraus entsteht die Anforderungsliste für Ihr Netz.

2

Netzwerkplan

Wir planen Dosenpositionen, Access Points, Switch-Dimensionierung und den zentralen Netzwerkschrank mit sauberer Patch-Struktur — abgestimmt mit Elektro- und KNX-Planung, ausführungsreif für jeden Fachbetrieb.

3

Ausführung im Rohbau

Die Montage übernimmt unsere Schwesterfirma elektrofabrik oder Ihr Elektriker nach unseren Plänen — im Rohbau, bevor verputzt wird, mit Reserve-Leerrohren an Schlüsselstellen.

4

Messung & Übergabe

Nach der Inbetriebnahme wird jede Strecke durchgemessen und das Netz vollständig dokumentiert. Sie erhalten Pläne und Dokumentation — Ihr Haus gehört Ihnen, auch digital.

Bewiesen

In Projekten belegt

01

Penthouse Düsseldorf, 450 m²

Komplette Elektro- und Netzwerkplanung auf 450 m² — inklusive Kino mit Beamer und Leinwand, das auf stabile Bandbreite angewiesen ist.

02

Altbau Düsseldorf-Oberkassel

Komplette Elektroinstallation im Bestand — mit Smart Office, DoorBird-Türstation, Beschattung und Occhio-Licht auf neuer Infrastruktur.

03

Villa Köln mit Studio ASH/Dohmen

Basalte, Multiroom-Sonderlösungen, Pool und Gartenbewässerung — viele Gewerke, die als ein Gesamtsystem zusammenarbeiten müssen.

Alle Referenzen ansehen
Vor Ort

Heimnetzwerk & Verkabelung in Köln, Düsseldorf & NRW.

smartfabrik ist ein Smart-Home-Planungsbüro mit Sitz in Düsseldorf (Reisholzer Werftstr. 31A). Wir planen für private Bauherren und Unternehmen in Köln, Düsseldorf und ganz Nordrhein-Westfalen — auf Wunsch bundesweit und international. Ein Auszug der Orte, an denen wir bereits geplant und umgesetzt haben:

FAQ

Häufige Fragen.

Wie viele Netzwerkdosen brauche ich pro Raum?

Als Faustwert planen wir mindestens zwei Anschlüsse pro Aufenthaltsraum, am TV-Platz und im Arbeitszimmer deutlich mehr. Entscheidend ist aber Ihr Nutzungsprofil: Homeoffice, Streaming, Gaming und Smart-Home-Technik stellen unterschiedliche Anforderungen. Wir legen die Positionen gemeinsam im Grundriss fest – inklusive Reserven, denn eine Doppeldose im Rohbau kostet kaum mehr als eine einfache.

Reicht nicht einfach gutes WLAN?

Für das Handy auf dem Sofa: ja. Für 4K-Streaming, Videokonferenzen, Kameras und Multiroom-Audio: nein. Funk teilt sich die Bandbreite mit allen Geräten und Nachbarn, Kabel nicht. Unsere Regel: Alles, was einen festen Platz hat, bekommt eine Leitung. WLAN bleibt für mobile Geräte – dafür aber lückenlos, mit sauber positionierten Access Points.

Cat 7 oder gleich Cat 8 verlegen?

Cat-7-Verkabelung trägt 10 Gbit/s über die im Wohnhaus üblichen Strecken und ist auf Jahrzehnte ausreichend dimensioniert. Cat 8 ist für Rechenzentren mit kurzen Distanzen entwickelt und bringt im Einfamilienhaus praktisch keinen Mehrwert. Wichtiger als die Kategorie sind saubere Verlegung, geschirmte Dosen und eine vollständige Messung jeder Strecke – genau das planen und dokumentieren wir.

Kann ich ein Heimnetzwerk nachträglich einbauen lassen?

Ja, aber mit deutlich mehr Aufwand: Wände öffnen, Schlitze fräsen, Malerarbeiten. In der Sanierung nutzen wir vorhandene Leerrohre, Installationsschächte und abgehängte Decken, um Eingriffe zu minimieren. Wenn ohnehin saniert wird, ist das der richtige Moment – dann kostet die Netzwerkleitung nur einen Bruchteil dessen, was eine spätere Einzelmaßnahme kosten würde.

Was gehört in einen Netzwerkschrank?

Das Herzstück Ihres Hauses: Patchfeld, Switch mit PoE für Kameras und Access Points, Router, bei Bedarf eine unterbrechungsfreie Stromversorgung – und Platz für das, was später dazukommt. Wir planen den Schrank mit Reserve, sorgen für Belüftung und einen sinnvollen Standort. Sauber beschriftet und dokumentiert bleibt er auch in zehn Jahren wartbar.

Gehört zur WohnweltSicherheit & Vernetzung
Der erste Schritt

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