Raffstoren, die dem Sonnenstand folgen: Tageslicht ohne Blendung im Winter, kühle Räume im Sommer. Wir planen Beschattung als Teil Ihres KNX-Systems – abgestimmt auf Fassade, Himmelsrichtung und Ihren Alltag.
Eine Zeitschaltuhr kennt die Uhrzeit, nicht die Sonne. Unsere KNX-Beschattung berechnet den Sonnenstand für jede Fassade einzeln: Die Lamellen fahren automatisch in den Winkel, der Blendung verhindert und trotzdem Tageslicht durchlässt. Zieht eine Wolkenfront auf, öffnet die Fassade wieder – Sie merken davon nichts, außer dass es nie blendet.
Große Süd- und Westfenster heizen Räume im Sommer schnell auf. Außenliegende Raffstoren stoppen die Wärme, bevor sie durch die Scheibe kommt – automatisch, auch wenn niemand zu Hause ist. Im Winter dreht sich die Logik um: Tief stehende Sonne darf herein und unterstützt die Heizung.
Fährt abends der Raffstore herunter, übernimmt die Lichtszene. Im Sommer arbeitet die Beschattung mit der Kühlung zusammen, im Winter mit der Wärmepumpe. Bei Abwesenheit simulieren Behänge Anwesenheit, bei geöffneter Terrassentür bleibt der Rollladen oben. Diese Logiken planen und programmieren wir in KNX – dokumentiert und später anpassbar.
Motoren fahren nach Uhrzeit oder auf Knopfdruck – die Sonne spielt dabei keine Rolle.
Wetterstation, Sonnenstandsberechnung und Lamellennachführung pro Fassade – geplant, programmiert, dokumentiert.
Der häufigste Fehler ist harmlos programmiert: Eine Zeitschaltuhr fährt um elf Uhr die Behänge herunter — an der Nordfassade, während die Westseite erst am Nachmittag aufheizt und dann ungeschützt bleibt. Sonnenschutz ist Fassadenphysik, kein Kalender. Wir planen ihn pro Himmelsrichtung, pro Öffnung und pro Jahreszeit — abgestimmt mit Licht, Klima und Architektur.
Wir rechnen Azimut und Elevation über den Jahresverlauf und legen für jede Fassade eigene Schwellen fest. Ost braucht früh am Morgen Schutz, West kippt erst am Nachmittag, Nord fast nie. Nachbarbebauung, Dachüberstände und Bestandsbäume gehen als Eigenverschattung in die Zonenbildung ein.
Ein Raffstore kann mehr als offen oder geschlossen. Wir führen die Lamellen im Cut-off-Winkel nach: Direkte Sonne bleibt draußen, diffuses Tageslicht wird an die Decke gelenkt. Der Raum bleibt hell, der Blick nach außen bleibt frei, das Kunstlicht bleibt aus.
Raffstore, Rollladen, Markise, Screen oder Innenbehang — die Wahl fällt pro Öffnung, nicht pro Haus. Bodentiefe Schiebeelemente, Dachfenster und historische Fassaden verlangen andere Systeme als eine Südterrasse. Im Oberkasseler Altbau haben wir Beschattung und Bestandsfassade genau so aufeinander abgestimmt.
Im Sommer gehört der Schutz vor die Scheibe, damit sich der Raum gar nicht erst auflädt. Im Winter drehen wir die Logik um und lassen solare Gewinne bewusst herein, statt sie automatisch auszusperren. Zwei Betriebsarten, ein Regelwerk, saisonal umgeschaltet.
Wind, Regen, Frost, Helligkeit und Dämmerung liefern die Eingangsgrößen — die Rangfolge entscheidet. Windalarm fährt fassadenweise ein und sperrt mit Hysterese und Nachlaufzeit, Frost blockiert vereiste Behänge, Regen holt Markisen zurück. Sicherheit schlägt Automatik, Automatik schlägt Komfort.
Griff- und Reedkontakte an Terrassentüren und Hebeschiebeelementen sperren die Abfahrt, solange offen ist. Wer abends draußen steht, wird nicht vom Automatikbefehl ausgesperrt. Am Panel und in der App zeigen wir den Kontaktzustand, statt ihn im Hintergrund zu verstecken.
Die Einzelraumregelung weiß, ob beschattet ist, und die Beschattung weiß, ob gekühlt wird. Im Kühlfall zieht der Behang vor, bevor die Last im Raum entsteht; bei offenem Fenster geht die Regelung in den Fensterzustand, statt gegen die Terrassentür zu heizen.
Abends kehrt sich die Blickrichtung um: Wer drinnen Licht anschaltet, steht draußen im Schaufenster. Wir koppeln Sichtschutz an Dämmerung und Lichtstatus — im Bad fährt der Behang, sobald das Licht angeht, im Schlafzimmer zur Nachtszene. Automatisch, ohne dass jemand daran denken muss.
Motorwahl, Aktorik und Busführung entscheiden sich im Rohbau. Wir legen Leitungswege, Revisionsöffnungen und Aufsatzkästen fest, klären Positioniergenauigkeit und Referenzfahrt und halten fest, wo Funk die ehrlichere Lösung ist — im 400 Jahre alten Herrenhaus in Köln war genau das der Weg.
Kurzdruck fährt, Langdruck verstellt die Lamelle — oder umgekehrt, je nach Gewohnheit im Haus. Gruppen, Etagen- und Zentralbefehle liegen dort, wo man sie sucht. Nach manuellem Eingriff kehrt die Automatik erst nach definierter Zeit zurück, nicht mitten im Abendessen.
Beschattung und Kunstlicht arbeiten zusammen: Helligkeitssensoren führen Behang und Lichtgruppen so, dass Tageslicht zuerst genutzt und Kunstlicht nur ergänzend zugeschaltet wird — hell genug zum Arbeiten, ohne dass mittags Lampen brennen.
Markisen und große Behänge brauchen einen eigenen Windwächter mit Hysterese, Nachlaufzeit und fassadenweiser Auswertung. Bei Sturm fährt ein, was gefährdet ist — und bleibt gesperrt, bis die Lage stabil ist. Das schützt Technik, die im Ernstfall teurer ist als jede Automatik.
Guter Sonnenschutz fällt nur auf, wenn er fehlt — wir planen ihn so, dass der Raum kühl, hell und blendfrei bleibt, ohne dass jemand ihn bedient.
Wir planen pro Fenster den Behang, der passt – und die Logik, die ihn führt.
Raffstore, Rollladen oder Textilscreen – gewählt nach Nutzung, Fassade und Architektur, herstellerunabhängig.
Auf dem Dach montiert, liefert sie Sonnenstand, Wind und Temperatur für jede Fassade.
Raffstorelamellen fahren automatisch in den Winkel, der Blendung verhindert und Tageslicht durchlässt.
Windalarm und Frostschutz mit Vorrang vor jedem manuellen Befehl – bevor Schäden entstehen.
Bei Abwesenheit bewegen sich Behänge wie im bewohnten Haus – unauffällig und plausibel.
Leerrohre, Motorzuleitungen und Aktorik früh in der Elektroplanung – früh geplant günstig, nachgerüstet teuer.
Wir betrachten Fassaden, Himmelsrichtungen und Glasflächen: Wo droht Hitze, wo Blendung, wo braucht es Verdunkelung? Daraus entsteht das Beschattungskonzept pro Fenster.
Pro Fenster wählen wir Behang und Antrieb, planen Motorzuleitungen, Leerrohre, Wetterstation und die Einbindung ins KNX-System – abgestimmt mit Elektro- und Fensterplanung.
Die Ausführung übernimmt auf Wunsch unsere Schwesterfirma elektrofabrik oder Ihr Betrieb nach unseren Unterlagen. Planung und Programmierung bleiben durchgängig bei uns – bis zur Übergabe.
Wir programmieren Sonnenstandsführung, Schutzfunktionen und das Zusammenspiel mit den Lichtszenen – und justieren nach dem Einzug nach, bis die Automatik dient, statt zu bevormunden.
Rollladen-Automatisierung im bewohnten Haus – zusammen mit Alarm, Garagentor, DoorBird und Visualisierung als ein bedienbares System.
Beschattung als Teil der kompletten Elektroinstallation – im Bestand geplant, zusammen mit Occhio-Licht, DoorBird und Smart Office.
Fachwerkhaus mit Homematic IP Wired und DoorBird: Wir wählen das System, das zum Haus passt – nicht das aus dem Katalog.
smartfabrik ist ein Smart-Home-Planungsbüro mit Sitz in Düsseldorf (Reisholzer Werftstr. 31A). Wir planen für private Bauherren und Unternehmen in Köln, Düsseldorf und ganz Nordrhein-Westfalen — auf Wunsch bundesweit und international. Ein Auszug der Orte, an denen wir bereits geplant und umgesetzt haben:
Beide arbeiten mit verstellbaren Lamellen. Die Jalousie sitzt innen oder im Scheibenzwischenraum, der Raffstore außen vor dem Fenster. Für den Hitzeschutz ist außenliegend klar im Vorteil: Die Sonnenenergie wird gestoppt, bevor sie durch die Scheibe kommt. Deshalb planen wir bei großen Glasflächen fast immer Raffstoren.
Ja. Die Wetterstation misst die Windgeschwindigkeit und gibt bei kritischen Werten den Fahrbefehl nach oben – pro Fassade, bevor Schäden entstehen. Auch Frostschutz ist Teil der Logik: Bei Vereisungsgefahr fahren die Behänge nicht. Diese Schutzfunktionen haben immer Vorrang vor manuellen Befehlen.
Jederzeit. Ein Tastendruck oder ein Befehl in der Visualisierung übersteuert die Automatik für diesen Behang. Danach kehrt das System nach einer definierten Zeit oder zum nächsten sinnvollen Zeitpunkt in den Automatikbetrieb zurück. Wie lange die Übersteuerung gilt, legen wir gemeinsam fest – die Automatik soll dienen, nicht bevormunden.
Bei großen Glasflächen aus unserer Sicht immer: Sommerlicher Wärmeschutz ist im Neubau ohnehin ein Planungsthema, und automatisierte Raffstoren erfüllen ihn, ohne dass Sie täglich eingreifen oder an heißen Tagen in aufgeheizte Räume kommen. Früh geplant ist der Schritt von motorisiert zu automatisiert überschaubar – der Komfortgewinn dagegen deutlich.
Ja, mit realistischer Planung. Vorhandene Motoren lassen sich oft über Aktoren in KNX einbinden, für neue Behänge prüfen wir Leitungswege oder setzen gezielt Funklösungen ein. Wir sagen Ihnen ehrlich, was im Bestand sinnvoll ist und was nicht – und planen die Nachrüstung so, dass sie zum Gesamtsystem passt.
Wir planen Ihre Beschattung fassadengenau – sprechen Sie mit uns, bevor die Elektroplanung steht.
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