Licht, Beschattung & Komfort

Gartenbewässerung, die weiß, wann der Boden Wasser braucht.

Ein Bewässerungscomputer gießt nach Uhrzeit — auch wenn es nachts geregnet hat. Wir messen die Bodenfeuchte in jeder Zone, ziehen Wetterdaten heran und gießen bedarfsgerecht. Vollständig in KNX integriert und in Ihrer Visualisierung sichtbar.

Pro ZoneBodenfeuchte gemessen
Zisterne zuerstTrinkwasser nur als Reserve
KNX-integriertKeine vierte App
Rohrbruch-ErkennungÜber Durchflussanomalie
Unsere Haltung

Nach Bedarf gießen, nicht nach Zeitschaltuhr.

Der Boden entscheidet, nicht der Kalender

Kapazitive Bodenfeuchtesensoren sitzen in Wurzeltiefe in jeder Zone und melden, was tatsächlich ankommt. Rasen, Staudenbeet und Hecke bekommen eigene Sollwerte. Hat es in der Nacht geregnet, bleibt das Ventil geschlossen — ohne dass jemand die Anlage umstellen muss.

Ein System, keine eigene Insel

Die Bewässerung läuft auf KNX, nicht auf einem Steuergerät mit eigener Cloud und eigenem Passwort. Zonen, Feuchtewerte und Laufzeiten liegen auf demselben Bus wie Licht und Beschattung — bedienbar am Tastsensor, sichtbar in derselben Visualisierung.

Trinkwasser ist die Reserve, nicht die Quelle

Zisterne oder Brunnen kommen zuerst: Füllstand wird gemessen, die Pumpe gegen Trockenlauf geschützt, aus dem Trinkwassernetz wird erst nachgespeist, wenn der Speicher leer ist. Die Rückflusssicherung nach DIN EN 1717 gehört dabei zwingend dazu.

Zwei Wege

Bewässerungscomputer oder geplante Anlage.

Der Baumarkt-Weg

Gießen nach Uhrzeit

Ein Steuergerät am Wasserhahn, ein paar Regner im Rasen, feste Zeiten. Das funktioniert — bis zur ersten Hitzewoche, zum ersten Regentag und zum ersten Leck.

  • Feste Zeiten, unabhängig vom Wetter
  • Eine Zone für sehr unterschiedliche Pflanzen
  • Eigene App, eigene Cloud, eigenes Passwort
  • Ein Leitungsbruch fällt erst auf der Wasserrechnung auf
Unser Weg

Gießen nach Bedarf

Sensorik im Boden, Wetterdaten von der Station, die auch Ihre Raffstoren schützt, und eine Logik auf dem KNX-Bus, die beides zusammenbringt.

  • Bodenfeuchte je Zone, Sollwert je Bepflanzung
  • Regenmenge, Wind und Vorhersage fließen ein
  • Bedienung und Verlauf in Ihrer KNX-Visualisierung
  • Durchflussüberwachung mit automatischer Abschaltung
Die ganze Tiefe

Bewässerung ist Hydraulik, Sensorik und Logik — nicht nur ein Ventil.

Der Klassiker: ein paar Regner in den Rasen, alles auf eine Zone, Steuergerät auf 20 Minuten täglich. Im ersten Sommer steht Wasser auf dem Weg, die Hecke vertrocknet trotzdem, und niemand merkt, dass seit Wochen ein Rohr undicht ist. Wir planen die Anlage stattdessen von der verfügbaren Wassermenge her — und geben ihr Augen.

01

Bodenfeuchte richtig messen

Kapazitive Sensoren statt widerstandsbasierter Billigfühler, gesetzt in Wurzeltiefe und im repräsentativen Bereich der Zone — bei großen Flächen an mehreren Punkten. Ein falsch platzierter Sensor misst sehr zuverlässig das Falsche und steuert die ganze Zone in die Irre.

02

Zonen nach Bedarf, nicht nach Fläche

Rasen, Staudenbeet, Hecke, Kübel und Hochbeet haben völlig unterschiedliche Wasserbedarfe. Wer sie in eine Zone legt, hat immer beides gleichzeitig: eine Pflanze, die ertrinkt, und eine, die vertrocknet.

03

Regner und Tropfbewässerung

Versenkregner mit passendem Wurfradius und aufeinander abgestimmter Niederschlagsrate für Rasenflächen, Tropfschlauch und Einzeltropfer für Beete und Hecken, Mikrosprüher für Sonderflächen. Gemischte Ausbringungsarten in einer Zone ergeben immer ein ungleichmäßiges Bild.

04

Hydraulik ehrlich gerechnet

Verfügbarer Druck und Durchfluss am Übergabepunkt begrenzen, wie viele Regner gleichzeitig laufen können. Wir rechnen Rohrreibung und Höhenunterschiede mit, statt Zonen zu groß zu schneiden — sonst vernebelt das Wasser, statt die geplante Weite zu erreichen.

05

Wasserquelle & Priorität

Zisterne, Brunnen oder Trinkwasser: Füllstandsmessung im Speicher, Trockenlaufschutz für die Pumpe und eine Logik, die Regenwasser bevorzugt und erst bei leerem Speicher auf das Netz umschaltet — inklusive Meldung, wenn die Zisterne dauerhaft leer bleibt.

06

Trinkwasserschutz nach DIN EN 1717

Rückflussverhinderung und freier Auslauf sind bei Bewässerungsanlagen keine Komfortfrage, sondern Vorschrift: Beregnungswasser darf unter keinen Umständen ins Trinkwassernetz zurückgelangen. Wir planen die passende Sicherungseinrichtung und den Einbauort gleich mit ein.

07

Wetterdaten statt Bauchgefühl

Regenmenge, Wind, Temperatur und Helligkeit kommen von derselben KNX-Wetterstation, die auch Ihre Raffstoren vor Sturm schützt. Bei Wind wird nicht gegossen, weil das Wasser ohnehin abdriftet; nach ausreichendem Regen bleiben die Ventile zu.

08

Zeitfenster mit Verstand

Bewässert wird in den frühen Morgenstunden: geringste Verdunstung, das Laub trocknet über den Tag ab, der Pilzdruck sinkt. Zonen laufen versetzt statt gleichzeitig, damit der Druck für jede einzelne reicht.

09

Leckage- und Rohrbrucherkennung

Ein Wasserzähler je Kreis macht Anomalien sichtbar: Fließt Wasser, obwohl kein Ventil geöffnet ist, oder deutlich mehr als in vergleichbaren Zyklen, schließt das Hauptventil und Sie bekommen eine Meldung — bevor der Garten unterspült oder die Rechnung geschrieben ist.

10

Verzahnung mit dem übrigen Haus

Der Mähroboter bleibt in der Station, solange bewässert wird. Während der Poolnutzung pausiert die Terrassenzone. Die Abendszene im Garten schaltet Licht, Musik und Bewässerungssperre gemeinsam — das ist der Unterschied zwischen integriert und nur parallel installiert.

11

Visualisierung, die etwas zeigt

Feuchtewerte je Zone, Zisternenfüllstand, Verbrauch je Kreis und die nächste geplante Gießzeit — als Verlauf über die Saison, nicht als blinkendes Symbol. So sehen Sie im August, ob die Sollwerte im Mai richtig gewählt waren.

12

Leerrohre und Tiefbau

Kreuzungen unter Wegen, Einfahrten und Terrassen brauchen KG-Rohre, bevor gepflastert wird. Wir stimmen die Trassen mit dem Garten- und Landschaftsbau ab und bringen sie in die Elektroplanung ein — gemeinsam mit Gartenlicht, Poolsteuerung und Außensteckdosen.

13

Winterfest ausgelegt

Entleerungsventile am tiefsten Punkt, durchgehendes Gefälle zu den Entleerungspunkten und ein Anschluss für Druckluft. So ist die Anlage im Herbst in einer Stunde leer; ohne diese Planung platzen im Februar die Leitungen unter dem Rasen.

Leistungsumfang

Was zu einer geplanten Bewässerung gehört

Sechs Bausteine, die feststehen, bevor der erste Graben gezogen wird.

01

Zonenplanung

Rasen, Beete, Hecken, Kübel und Hochbeete getrennt geplant — jede Zone mit Regner oder Tropfleitung nach Bedarf und ausgelegt auf die tatsächlich verfügbare Wassermenge.

02

Hydraulik & Ventilinseln

Magnetventile in frostfrei gesetzten Ventilboxen, Sammelverteiler, Leitungsführung und Querschnitte so gerechnet, dass jede Zone ihren Druck bekommt.

03

Sensorik

Kapazitive Bodenfeuchtesensoren in Wurzeltiefe, Bodentemperatur, Füllstand in Zisterne und Brunnen sowie ein Wasserzähler je Kreis.

04

Wetterdaten

KNX-Wetterstation mit Regenmenge, Wind, Temperatur und Helligkeit, ergänzt um Vorhersagedaten — dieselbe Station, die auch Ihre Beschattung schützt.

05

KNX-Logik & Visualisierung

Zonen, Laufzeiten, Sollwerte, Urlaubsmodus und Handbetrieb auf dem Bus — am Tastsensor bedienbar, in der Visualisierung als Verlauf sichtbar.

06

Winterfestigkeit

Entleerungspunkte, Gefälle und ein Druckluftanschluss von Anfang an mitgeplant — die Anlage wird im Herbst leergeblasen statt im Frühjahr repariert.

Der Ablauf

Vom Bepflanzungsplan zur laufenden Anlage

1

Aufnahme des Gartens

Bepflanzungsplan, Bodenart, Gefälle, Sonnenstand — und vor allem die tatsächlich verfügbare Wassermenge am Übergabepunkt in Litern pro Minute. Ohne diese Zahl ist jede Zonenplanung geraten.

2

Zonen- und Hydraulikplanung

Wir legen Zonen, Regnertypen, Niederschlagsraten, Rohrquerschnitte und die Position der Ventilboxen fest — abgestimmt mit dem Garten- und Landschaftsbau, damit die Leitungen liegen, bevor gepflastert wird.

3

Elektro- und Busplanung

Zuleitungen zu den Ventilboxen, Sensorleitungen und Leerrohre unter Wegen und Terrassen gehen in die Elektroplanung ein. Im Rohbau ist das ein Rohr mehr, nachträglich eine aufgerissene Terrasse.

4

Programmierung & Feinjustierung

Nach der Inbetriebnahme laufen die Sollwerte eine Saison lang ein: Wir justieren Feuchteschwellen, Laufzeiten und Zeitfenster nach, bis der Garten ohne Ihr Zutun steht.

Bewiesen

Bewiesen im Projekt

01

400 Jahre altes Herrenhaus, Köln

Denkmalgeschützt und ohne große Umbaumaßnahmen: Gartenbewässerung, Alarmanlage, Zutrittskontrolle und Siedle-Außenkamera über ein intelligentes Funksystem gelöst.

02

Villa im Kölner Süden

Pool- und Gartenbewässerungssteuerung als Teil eines Gesamtkonzepts mit Basalte-Bedienung, Multiroom-Audio und komplexer Lichtplanung — Interieur von Studio ASH.

03

Villa Riad, 1.200 m²

Pool, Klimatisierung und 800 DALI-Leuchten auf einem System — dieselbe Planungstiefe, die eine Außenanlage im heißen Klima verlangt.

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Vor Ort

Smarte Gartenbewässerung in Köln, Düsseldorf & NRW.

smartfabrik ist ein Smart-Home-Planungsbüro mit Sitz in Düsseldorf (Reisholzer Werftstr. 31A). Wir planen für private Bauherren und Unternehmen in Köln, Düsseldorf und ganz Nordrhein-Westfalen — auf Wunsch bundesweit und international. Ein Auszug der Orte, an denen wir bereits geplant und umgesetzt haben:

FAQ

Häufige Fragen.

Was bringt Bodenfeuchtemessung gegenüber einer normalen Zeitsteuerung?

Eine Zeitsteuerung gießt auch dann, wenn es nachts geregnet hat, und gießt zu wenig, wenn eine Hitzewoche kommt. Kapazitive Bodenfeuchtesensoren in Wurzeltiefe melden den tatsächlichen Zustand je Zone. Die Anlage gießt, wenn der Boden unter den Sollwert fällt — das spart Wasser und ist für die Pflanzen deutlich schonender als der ständige Wechsel zwischen zu nass und zu trocken.

Lässt sich die Gartenbewässerung wirklich vollständig in KNX integrieren?

Ja. Magnetventile werden über Aktoren geschaltet, Bodenfeuchte, Füllstände und Wasserzähler über passende Eingänge oder Gateways eingelesen. Damit liegen alle Werte und Zonen auf demselben Bus wie Licht, Beschattung und Heizung: bedienbar am Tastsensor, sichtbar in der Visualisierung, verknüpfbar mit Szenen — ohne separate Hersteller-App.

Kann ich Zisternen- oder Brunnenwasser bevorzugt nutzen?

Ja, und genau so planen wir es. Der Füllstand im Speicher wird gemessen, die Pumpe gegen Trockenlauf geschützt, und erst bei leerem Speicher wird aus dem Trinkwassernetz nachgespeist. Dabei ist eine Sicherungseinrichtung nach DIN EN 1717 vorgeschrieben, damit Bewässerungswasser nicht ins Trinkwassernetz zurückgelangen kann — die planen wir mit ein.

Erkennt die Anlage einen Rohrbruch?

Mit einem Wasserzähler je Kreis ja. Fließt Wasser, obwohl kein Ventil geöffnet ist, oder verbraucht eine Zone deutlich mehr als in vergleichbaren Zyklen, schließt das Hauptventil automatisch und Sie erhalten eine Meldung. Ohne diese Messung fällt ein Leck im Erdreich oft erst mit der Jahresabrechnung auf.

Wann muss die Bewässerung geplant werden?

So früh wie möglich — spätestens gemeinsam mit der Außenanlage. Leitungstrassen, Leerrohre unter Wegen und Terrassen, die Position der Ventilboxen und die Zuleitungen für Sensorik gehören in die Elektro- und Tiefbauplanung. Nachträglich bedeutet jede Kreuzung unter einer gepflasterten Fläche eine Baustelle.

Lässt sich eine bestehende Anlage nachrüsten?

Häufig ja. Wenn Leitungen und Ventilboxen vorhanden sind, tauschen wir die Steuerung gegen KNX-Aktorik, ergänzen Bodenfeuchtesensorik und Wasserzähler und binden das Ganze in Ihre Visualisierung ein. Wir prüfen vorab, ob Zonenschnitt und Hydraulik der Bestandsanlage das überhaupt hergeben — manchmal ist die ehrliche Antwort, dass eine Zone geteilt werden muss.

Was passiert im Winter?

Die Anlage wird entleert. Wir planen dafür Entleerungsventile am tiefsten Punkt, durchgehendes Gefälle und einen Anschluss für Druckluft ein, sodass das Ausblasen im Herbst eine Stunde dauert. Fehlt diese Vorbereitung, platzen bei Frost die Leitungen im Erdreich — und die Reparatur liegt unter dem Rasen.

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Der erste Schritt

Planen wir Ihren Garten mit, bevor gepflastert wird.

Leerrohre, Ventilboxen und Sensorik kosten im Rohbau wenig — nachträglich kosten sie eine aufgerissene Terrasse.

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