Zwölf Lichtquellen im Wohnraum sind Atmosphäre — oder zwölf Schalterentscheidungen pro Abend. Wir planen und programmieren Lichtszenen über KNX und DALI, damit Ihr Haus abends so aussieht, wie es gedacht war.
Eine Szene ist ein gespeicherter Lichtzustand für eine Situation: „Kochen“ bringt Arbeitslicht auf die Insel, „Essen“ dimmt warm über den Tisch, „Kino“ fährt alles herunter — die Beschattung gleich mit. „Gute Nacht“ schaltet das Haus dunkel, bis auf ein sanftes Orientierungslicht. Sie drücken eine Taste, das Haus erledigt den Rest — jeden Abend in identischer Qualität.
Szenen brauchen würdige Bedienstellen. Wir planen wenige, gut platzierte Taster mit klarer Belegung — von Gira und Jung bis Basalte, unserer Ultra-Premium-Wahl aus gebürstetem Metall. Statt einer Schalterbatterie neben der Tür: ein Taster mit den Szenen, die Sie tatsächlich nutzen. Position, Haptik und Beschriftung klären wir in der Bemusterung, damit sich die Bedienung selbst erklärt.
Hinter jeder guten Szene steht saubere Technik: KNX als System, DALI für flackerfreies Dimmen jeder einzelnen Leuchte, Übergänge, die weich statt abrupt sind. Weil jede DALI-Leuchte einzeln adressierbar ist, ändern wir Szenen später per Software — ohne einen Meter neue Leitung. Ihre Lichtsteuerung wächst mit Ihrem Leben, dokumentiert in der ETS.
In jedem Projekt Standard: wenige Taster, klare Belegung, weiche Übergänge — sauber dokumentiert in der ETS.
Wenn Licht Teil der Architektur wird: jede Leuchte einzeln adressiert, die Bedienung selbst ein Designelement.
Lichtplanung endet bei der Leuchte. Lichtsteuerung fängt genau dort an: bei der Frage, was passiert, wenn jemand um 23 Uhr den Flur betritt. Wir sehen es in fast jedem Bestandsprojekt — zwölf Szenen programmiert, zwei werden benutzt, den Rest kennt nur der Integrator.
Bevor eine einzige Gruppenadresse vergeben wird, legen wir raumweise fest, welcher Taster welche Funktion trägt: Position an der Tür, Wippenrichtung, Anzahl der Bedienpunkte, Weg vom Bett zum Bad. Aus diesem Bedienplan entstehen ETS-Parametrierung und Szenenliste — nicht umgekehrt.
Kurzdruck schaltet, Langdruck dimmt, Doppelklick ruft die Szene. Oben ist immer heller, unten immer dunkler — im ganzen Haus identisch. Druckmuster vergeben wir bewusst sparsam: Was niemand erklärt bekommt, wird nie gefunden und nie benutzt. Statusrückmeldung an der LED gehört dazu.
Tasterbeschriftung ist Bedienlogik in Textform: kurze, eindeutige Begriffe statt „Szene 3", gleiche Reihenfolge über alle Räume, lesbare Gravur oder Symbol. Gäste, Kinder und Reinigungskraft müssen ohne Einweisung zurechtkommen — das ist der eigentliche Test einer Steuerung.
Eine Szene ist selten nur Licht. „Fernsehen" fährt die Beschattung auf Sichtschutz, dimmt die Vouten, senkt die Multiroom-Lautstärke und stellt die Klimatisierung nach. In einem unserer Basalte-Neubauten laufen genau solche Aufrufe über Sentido-Taster und Touchpanel zusammen — ein System, nicht vier Apps.
Szenen bekommen Dimmrampen und Verzögerungen: Licht fährt über Sekunden, Beschattung startet versetzt, Musik blendet ein. Harte Sprünge wirken billig und wecken nachts jeden. Bei 800 DALI-Leuchten wie in der Villa Riad entscheidet die Rampe darüber, ob ein Raum ruhig oder unruhig wirkt.
Präsenzmelder mit passender Nachlaufzeit, Helligkeitsschwelle und Teilbereichen — Flur kurz, Bad länger, Arbeitsplatz mit Konstantlichtregelung. Nachts schaltet derselbe Melder auf einen zweiten Kanal: Sockel- und Orientierungslicht auf niedrigem Dimmwert, warm, ohne Deckenlicht und ohne dass jemand suchen muss.
Astrofunktion mit Offset und Grenzzeiten steuert Aussen-, Fassaden- und Gartenlicht, nicht starre Uhrzeiten. Werktags läuft ein anderes Profil als am Wochenende. Bei Abwesenheit übernimmt eine Anwesenheitssimulation mit versetzten, wechselnden Schaltmustern statt des immer gleichen 20-Uhr-Rhythmus.
„Verlassen" schaltet Licht zentral aus, fährt die Beschattung, senkt die Temperatur und aktiviert die Simulation. „Gute Nacht" lässt den Nachtpfad stehen. Eine Panikfunktion bringt alles Licht sofort auf voll, innen und aussen. Sperr- und Zwangsobjekte verhindern, dass Automatik dazwischenfunkt.
Sprachsteuerung funktioniert nur mit sauberen Namen: „Licht Esstisch" statt „Aktor 4 Kanal B", keine Doppeldeutigkeiten zwischen Räumen. Auf Touchpanel und App bilden wir dieselbe Struktur ab wie an der Wand — Favoriten oben, Technik dahinter. Sprache ergänzt den Taster, sie ersetzt ihn nie.
Szenenwerte speichert die Familie selbst per Langdruck: Licht einstellen, halten, fertig. Zeiten, Schwellen und Favoriten bleiben über Panel oder Visualisierung zugänglich. Was wirklich in die Parametrierung greift, dokumentieren wir sauber — damit auch in fünf Jahren nachvollziehbar ist, warum etwas so läuft.
Am Ende zählt nicht, wie viele Szenen im System stehen, sondern wie viele eine Familie nach einem Jahr noch täglich benutzt — und genau darauf planen wir.
Keine 40 Optionen in einer App, sondern ein durchdachtes System — geplant, programmiert, dokumentiert.
Welche Situationen es in welchem Raum gibt — und welche Szenen sie wirklich tragen.
Wenige, gut platzierte Bedienstellen mit klarer Belegung — von Gira und Jung bis Basalte.
Jede Leuchte einzeln adressiert, Dimmkurven abgestimmt, Gruppen später per Software änderbar.
Szenen, Logiken und Übergänge sauber parametriert und dokumentiert — jede Anpassung bleibt nachvollziehbar.
Dämmerungswechsel, Orientierungslicht, Alles-aus beim Verlassen, Anwesenheitssimulation — das Haus dient, statt zu überraschen.
Erst der Alltag zeigt, welche Szene Nachjustierung braucht — wir bleiben ansprechbar.
Wir klären mit Ihnen Raum für Raum, welche Situationen es gibt und welche Taster Sie wirklich brauchen — bevor die erste Leitung liegt.
Sie erleben Taster von Gira, Jung und Basalte real: Haptik, Beschriftung und Position entscheiden Sie mit den Händen, nicht am Katalogbild.
Wir parametrieren Szenen, Dimmkurven und Automatiken in der Standardsoftware für KNX — sauber dokumentiert, damit jede spätere Anpassung nachvollziehbar bleibt und schnell umgesetzt ist.
Nach dem Einzug schärfen wir nach: Helligkeiten, Übergänge, Szenenbelegung. Ein Smart Home wird in den ersten Wochen des Bewohnens fertig — wir bleiben ansprechbar.
800 DALI-Leuchten auf 1.200 m² in ein KNX-System orchestriert — inklusive geliefertem Schaltschrank und wochenlangen Vor-Ort-Einsätzen.
Komplette Elektroinstallation mit Occhio-Licht, DoorBird und Beschattung — Licht und Bedienung als Teil des Interieurs, nicht daneben.
Sentido-Taster und Touchpanel als durchgängiges Bedienkonzept — wenn die Bedienung des Lichts selbst zum Designelement des Hauses wird.
smartfabrik ist ein Smart-Home-Planungsbüro mit Sitz in Düsseldorf (Reisholzer Werftstr. 31A). Wir planen für private Bauherren und Unternehmen in Köln, Düsseldorf und ganz Nordrhein-Westfalen — auf Wunsch bundesweit und international. Ein Auszug der Orte, an denen wir bereits geplant und umgesetzt haben:
Ein gespeicherter Zustand mehrerer Leuchten – Helligkeit, Lichtfarbe, teils auch Beschattung –, der auf einen Befehl abgerufen wird. Statt jede Leuchte einzeln zu dimmen, drücken Sie eine Taste: „Essen“, „Kino“, „Gute Nacht“. Die Szene stellt in Sekunden exakt das Licht her, das für diese Situation geplant wurde.
Nein. Szenen liegen im KNX-System und werden primär über Taster an der Wand abgerufen – schneller als jede App und für Gäste sofort verständlich. Eine Visualisierung auf Smartphone oder Panel ergänzt das, ersetzt es aber nicht. Auch ohne Internet funktioniert Ihre Lichtsteuerung uneingeschränkt, weil KNX lokal arbeitet.
Je nach Umsetzung ja: Viele Szenen lassen sich direkt am Taster neu abspeichern – Licht einstellen, Taste lang drücken, fertig. Größere Änderungen wie neue Szenen oder geänderte Logiken übernehmen wir per ETS-Programmierung, meist aus der Ferne. Ihre Anlage ist bei uns dokumentiert, deshalb geht das schnell.
KNX ist dezentral aufgebaut: Es gibt keinen zentralen Rechner, dessen Ausfall das Haus dunkel macht. Taster und Aktoren kommunizieren direkt miteinander. Fällt ein einzelnes Gerät aus, betrifft das nur dessen Funktion – der Rest läuft weiter. Diese Robustheit ist einer der Gründe, warum wir auf KNX als Basis setzen.
Funklösungen aus dem Handel sind schnell installiert, aber meist proprietär – gebunden an einen Anbieter, dessen Cloud und Produktpolitik – und stoßen bei Umfang, Zuverlässigkeit und Lebensdauer an Grenzen. KNX ist ein herstellerübergreifender Standard mit verdrahtetem Bus als Kern – seit Jahrzehnten etabliert, von hunderten Herstellern unterstützt und für ein ganzes Haus ausgelegt. Funk gibt es auch innerhalb des Standards: KNX RF. Für ein hochwertiges Eigenheim, das Jahrzehnte funktionieren soll, planen wir deshalb KNX.
Im Erstgespräch klären wir, welche Szenen zu Ihrem Alltag passen — bevor die erste Leitung liegt.
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