Eine gewachsene KNX-Anlage ohne belastbare Dokumentation ist ein Risiko: Jede Erweiterung wird zum Ratespiel, jeder Handwerkerwechsel zum Neuanfang. Wir lesen die Anlage aus, dokumentieren sie verständlich und übergeben Ihnen eine Grundlage, mit der jeder Fachbetrieb weiterarbeiten kann.
Ohne belastbare Dokumentation ist jede Änderung ein Ratespiel: Niemand weiß, welches Gerät welchen Kreis schaltet und wo noch Luft ist. Liegt das ETS-Projekt dagegen vor, beginnt die Erweiterung nicht hier, sondern bei der Kapazitätsprüfung.
Wer ein Haus mit KNX kauft, übernimmt eine Anlage, die niemand erklärt. Eine Bestandsaufnahme macht aus einer Blackbox ein System, das man versteht und beauftragen kann.
Über Jahre wurde nachgerüstet, umgeklemmt und ergänzt — von wechselnden Firmen, ohne Rückdokumentation. Irgendwann traut sich niemand mehr, etwas zu ändern.
Jedes Gerät am Bus mit Typ, Bestellnummer, Firmwarestand, physikalischer Adresse und Einbauort — nicht als Rohexport, sondern nach Verteilern und Räumen sortiert.
Welcher Taster schaltet welchen Kreis, welche Szene liegt wo, wie ist die Heizungsregelung aufgebaut. Im Klartext, sodass auch ein Nachfolger sofort einsteigen kann.
Linien, Koppler, Spannungsversorgungen und die tatsächliche Buslast. Hier zeigt sich, ob eine Erweiterung ohne Umbau der Topologie überhaupt möglich ist.
Wir sagen Ihnen, was solide gebaut ist, was funktioniert, aber unglücklich gelöst wurde, und was mittelfristig ersetzt gehört — mit Begründung, nicht als Verkaufsargument.
Wo keine Datei mehr existiert, rekonstruieren wir sie. Wo eine existiert, gleichen wir sie mit dem realen Zustand ab und bringen sie auf Stand.
Eine priorisierte Liste: was jetzt, was beim nächsten Umbau, was gar nicht. Damit können Sie planen und Budgets einordnen.
Auch im Gewerbe: In Logistikhallen und Bürogebäuden ist die Bestandsaufnahme regelmäßig der erste Schritt, bevor überhaupt über Erweiterung oder Gebäudeleittechnik gesprochen wird.
Angrenzende Lagen. Fehlt die Projektdatei ganz, lässt sie sich aus den Geräten zurückgewinnen — das ist der Fall, der am häufigsten hinter einer Bestandsaufnahme steht. Steht die Dokumentation wieder, führt der Weg weiter zur Erweiterung im Bestand. Und wenn niemand mehr für die Anlage zuständig ist, zur Übernahme durch einen neuen Programmierer. Liegt das Objekt weit weg, klärt die Ferndiagnose über Landesgrenzen, ob überhaupt jemand anreisen muss.
Links die Anlage direkt nach dem Auslesen, rechts nach der Benennung. Adressen und Namen stammen aus der Logistikhalle von Fiege.
Die alten Bezeichnungen sind nicht wiederherstellbar — sie stehen nicht im Gerät. Wir vergeben sie neu, im Abgleich mit denen, die das Gebäude kennen.
„Individuelles Angebot" hilft beim Nachdenken nicht weiter. Deshalb hier ein Anker — kein Festpreis, aber eine ehrliche Hausnummer.
Einfamilienhaus mit etwa 150 m², Schalt- und Dimmaktoren. Dafür brauchen wir ungefähr eine Woche.
Mit Logikmodulen dauert es länger, bei gewerblichen Anlagen deutlich länger. Die Benennung ist der größte Anteil der Arbeit.
Ein Telefonat und eine erste Indikation kosten nichts. Belastbar wird die Zahl, sobald wir Verteilerfotos oder eine Geräteliste gesehen haben.
Die meisten, die sich hier melden, haben ein Haus übernommen und wissen von der Steuerung nur, dass es sie gibt. Das genügt als Anfang. Vier Fragen, dann reden wir.
Auch „bei Ihnen lohnt sich das nicht“ ist ein Ergebnis, das wir Ihnen sagen. Beides kostet Sie nichts.
Lieber gleich sprechen+49 211 838 66 870Zuerst aus der Ferne: Über ein vorhandenes oder von uns zugesandtes IP-Gateway koppeln wir uns auf den Bus und lesen den Gerätebestand aus. Das liefert schon ein sehr genaues Bild. Danach klären wir, ob eine Begehung nötig ist — meist für Einbauorte, Verteiler und die Zuordnung von Bedienstellen zu Räumen.
Nein. Das Auslesen ist ein lesender Vorgang auf dem Bus; Licht, Heizung und Beschattung laufen normal weiter. Änderungen nehmen wir erst vor, wenn sie mit Ihnen abgestimmt sind — und dann in Zeitfenstern, die zu Ihrem Betrieb passen.
Wenn Sie Änderungen planen oder das Objekt gerade übernommen haben: ja. Der Aufwand skaliert mit der Gerätezahl, und gerade bei kleinen Anlagen ist die Diagnose schnell durch. Wenn wir bei der Ferndiagnose sehen, dass sich der Aufwand nicht lohnt, sagen wir das.
Ja. Dokumentation und ETS-Projekt gehören Ihnen — das ist der Sinn der Übung. Wir halten grundsätzlich nichts zurück, um uns unentbehrlich zu machen. Eine Anlage, die jeder Fachbetrieb weiterpflegen kann, ist mehr wert als eine, die nur wir verstehen.
Spezialsoftware, Gateway-Programmierung, BACnet und Modbus, Logistikhallen, Ferndiagnose — die vollständige Übersicht.
Zur Übersichtsseite KNX-Rekonstruktion →smartfabrik ist ein Smart-Home-Planungsbüro mit Sitz in Düsseldorf (Reisholzer Werftstr. 31A). Wir planen für private Bauherren und Unternehmen in Köln, Düsseldorf und ganz Nordrhein-Westfalen — auf Wunsch bundesweit und international. Ein Auszug der Orte, an denen wir bereits geplant und umgesetzt haben:
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