Betreuung übernehmen

Ihr Integrator ist weg. Wir übernehmen.

Eine KNX-Anlage ohne Betreuer wird schnell zum Stillstand: Niemand ändert mehr etwas, kleine Störungen bleiben liegen, und irgendwann heißt es, KNX funktioniere eben nicht. Wir übernehmen bestehende Anlagen — auch solche, die nicht von uns stammen, und auch solche ohne Projektdatei.

  • Übernahme auch ohne ETS-Datei
  • Erst dokumentieren, dann ändern
  • Fester Ansprechpartner statt wechselnder Monteure
  • Ferndiagnose und Fernwartung möglich
Ferndiagnose anfordern
Die Ausgangslage

Die typischen Ausgangslagen.

Die Firma gibt es nicht mehr

Insolvenz, Ruhestand, Verkauf — der Betrieb, der die Anlage gebaut hat, existiert nicht mehr. Anrufe laufen ins Leere, das Projekt liegt auf einem Rechner, an den niemand mehr kommt.

Es meldet sich niemand mehr

Der Errichter existiert noch, hat aber kein Interesse an Nachbetreuung: keine Rückrufe, keine Termine, keine Herausgabe der Datei. Formal Ihr Ansprechpartner, praktisch nicht vorhanden.

Es fehlt die Erfahrung

Der Elektrobetrieb ist gut und zuverlässig, aber KNX ist nicht sein Kerngeschäft. Ein Grundkurs reicht für die Installation — nicht für Logik, Visualisierung, Gateways und Fehlersuche.

Unser Vorgehen

Wie eine Übernahme bei uns abläuft.

01

Bestandsaufnahme zuerst

Wir ändern nichts, bevor wir die Anlage verstanden haben. Am Anfang steht das Auslesen des Bestands — aus der Ferne, wo es geht, vor Ort, wo es nötig ist.

02

Projekt rekonstruieren

Fehlt die ETS-Datei, gewinnen wir sie aus den Geräten zurück und benennen Gruppenadressen so, dass die Anlage lesbar wird. Existiert eine Datei, gleichen wir sie mit dem realen Zustand ab.

03

Altlasten benennen

Wir zeigen, was solide ist und was auf Dauer Probleme macht — und schlagen vor, in welcher Reihenfolge man das angeht. Ohne Druck, alles auf einmal zu erneuern.

04

Wieder handlungsfähig

Danach ist die Anlage wieder änderbar: Taster umbelegen, Szenen anpassen, Gewerke ergänzen, Visualisierung aufbauen. Das ist der Punkt, an dem die meisten Kunden merken, was ihre Anlage eigentlich kann.

05

Dauerhaft ansprechbar

Wir bleiben Ansprechpartner für Änderungen, Erweiterungen und Support — mit Fernzugriff nach Ihrer Freigabe, damit kleine Anpassungen keine Anfahrt brauchen.

06

Ohne Abhängigkeit

Sie bekommen Projekt und Dokumentation ausgehändigt. Wer uns behält, soll das tun, weil die Zusammenarbeit passt — nicht, weil er sonst nicht mehr an seine eigene Anlage kommt.

Wir bilden KNX-Integratoren selbst aus. Diese Erfahrung ist der Grund, warum wir Anlagen übernehmen können, an denen andere die Segel streichen.

Angrenzende Lagen. Meist fehlt mit dem Errichter auch das Projekt — dann lässt es sich aus den Geräten zurückgewinnen. Ist unklar, was überhaupt verbaut ist, steht die Bestandsaufnahme davor. Und sobald die Anlage wieder in guten Händen ist, wird aus der Übernahme oft eine Erweiterung im Bestand. Sitzt die Anlage im Ausland, beginnt es mit der Ferndiagnose über Landesgrenzen.

Was es kostet

Eine Größenordnung, damit Sie rechnen können.

„Individuelles Angebot" hilft beim Nachdenken nicht weiter. Deshalb hier ein Anker — kein Festpreis, aber eine ehrliche Hausnummer.

rund 5.000 €netto

Einfamilienhaus mit etwa 150 m², Schalt- und Dimmaktoren. Dafür brauchen wir ungefähr eine Woche.

Gerätezahlder eigentliche Treiber

Mit Logikmodulen dauert es länger, bei gewerblichen Anlagen deutlich länger. Die Benennung ist der größte Anteil der Arbeit.

kostenloserste Einschätzung

Ein Telefonat und eine erste Indikation kosten nichts. Belastbar wird die Zahl, sobald wir Verteilerfotos oder eine Geräteliste gesehen haben.

Ohne Vorwissen

Sie müssen nicht wissen, was verbaut ist.

Die meisten, die sich hier melden, haben ein Haus übernommen und wissen von der Steuerung nur, dass es sie gibt. Das genügt als Anfang. Vier Fragen, dann reden wir.

  1. 01
    Wir lesen Ihre Antworten und melden uns — in der Regel am selben Werktag.
  2. 02
    Zehn Minuten am Telefon, in denen wir sortieren, was vorhanden ist und was fehlt. Ein Foto der Verteilung hilft, ist aber keine Bedingung.
  3. 03
    Danach eine schriftliche Einschätzung mit Aufwandsrahmen. Erst dann entscheiden Sie.

Auch „bei Ihnen lohnt sich das nicht“ ist ein Ergebnis, das wir Ihnen sagen. Beides kostet Sie nichts.

Lieber gleich sprechen+49 211 838 66 870

Notiz für das Gespräch

01

Wie heißen Sie, und wie erreichen wir Sie?

Die E-Mail brauchen wir für die schriftliche Einschätzung. Eine Nummer nur, wenn Ihnen ein Rückruf lieber ist.

02

Um welches Objekt geht es, und wo steht es?

Im Rheinland kommen wir vorbei. Liegt das Objekt weiter weg, beginnen wir mit einer Ferndiagnose, bevor jemand anreist.

03

Gibt es eine ETS-Projektdatei?

„Weiß ich nicht“ ist hier die häufigste Antwort und völlig in Ordnung — die Frage entscheidet nur, wo wir anfangen.

Woran erkenne ich, ob es die Datei überhaupt gibt?

Sie endet auf .knxproj und liegt meist im Übergabeordner des Elektrobetriebs, auf einem USB-Stick oder als Mailanhang. Findet sich nichts, ist das bei übernommenen Häusern der Normalfall — wir arbeiten dann mit dem, was die Anlage selbst hergibt. Ein Foto der Verteilung hilft uns weiter; die Abdeckung öffnet bitte nur eine Elektrofachkraft.

04

Was ist der Anlass?

Zwei, drei Sätze reichen. Fachbegriffe brauchen Sie keine — das sortieren wir im Gespräch.

Es liest ein Planer aus unserem Team — jemand, der sich die Anlage später selbst ansehen würde. Angaben zu Ihrem Objekt behandeln wir vertraulich und zeigen sie in keiner Referenz.

Ihre Angaben nutzen wir ausschließlich zur Bearbeitung dieser Anfrage. Details in unserer Datenschutzerklärung.

FAQ

Klar beantwortet.

Übernehmen Sie auch Anlagen, die nicht von Ihnen gebaut wurden?

Ja, das ist bei uns Alltag. Wir übernehmen Anlagen unabhängig davon, wer sie errichtet hat und welche Fabrikate verbaut sind — auch dann, wenn keine Projektdatei mehr existiert. Voraussetzung ist nur, dass wir vorher auslesen und dokumentieren dürfen, statt blind Änderungen einzuspielen.

Mein Elektriker sagt, die Anlage müsse komplett neu gemacht werden. Stimmt das?

Selten. Eine KNX-Anlage ist fast nie tot — die Geräte funktionieren, die Leitungen liegen, nur das Wissen darüber fehlt. Ein Rückbau bedeutet Wände, Staub und einen fünfstelligen Betrag; eine Rekonstruktion bedeutet Auslesen und Dokumentieren. Wir sagen Ihnen nach der Diagnose ehrlich, welcher Weg in Ihrem Fall der wirtschaftlichere ist.

Was, wenn der alte Errichter die Datei doch noch herausgibt?

Umso besser — dann gleichen wir sie mit dem realen Anlagenzustand ab, was in der Regel deutlich schneller geht als eine vollständige Rekonstruktion. Fragen Sie ruhig zuerst dort an; wir beginnen erst, wenn klar ist, dass dieser Weg nicht führt.

Arbeiten Sie auch außerhalb von NRW?

Ja. Der erste Schritt läuft ohnehin aus der Ferne, und dafür spielt die Entfernung keine Rolle. Für Arbeiten vor Ort reisen wir bundesweit an, und bei Bedarf auch international — bei Ferienimmobilien im Ausland ist das ein regelmäßiger Fall. Die Ferndiagnose sorgt dafür, dass eine Anreise erst dann stattfindet, wenn sie sich lohnt.

Das ganze Thema

Alles zur KNX-Rekonstruktion

Spezialsoftware, Gateway-Programmierung, BACnet und Modbus, Logistikhallen, Ferndiagnose — die vollständige Übersicht.

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Vor Ort

KNX-Rekonstruktion in Köln, Düsseldorf & NRW.

smartfabrik ist ein Smart-Home-Planungsbüro mit Sitz in Düsseldorf (Reisholzer Werftstr. 31A). Wir planen für private Bauherren und Unternehmen in Köln, Düsseldorf und ganz Nordrhein-Westfalen — auf Wunsch bundesweit und international. Ein Auszug der Orte, an denen wir bereits geplant und umgesetzt haben: