Sicherheit & Zutritt

Video-Türkommunikation — Ihre Tür wird Empfang.

Eine gute Türstation öffnet nicht nur: Sie zeigt Besucher an jedem Bedienpunkt, informiert Sie überall — und startet über KNX auf Wunsch das ganze Haus.

DoorBird + SiedleBeide Systeme geplant
KNXSzenen ab Klingeldruck
100+Projekte umgesetzt
PoEEine Leitung zur Tür
Klare Haltung

Die Türstation ist kein Zubehör. Sie ist der Empfang Ihres Hauses.

Teil des Hauses, kein weiteres Gerät

Eine moderne Türstation zeigt Ihnen, wer vor der Tür steht — am Touchpanel im Flur, am Bildschirm im Büro, per App im Urlaub. Sie sprechen, öffnen, sehen verpasste Besuche als Bildprotokoll. Der Unterschied zur klassischen Sprechanlage liegt in der Integration: Die Türstation ist Teil des Hauses, nicht ein weiteres Gerät mit eigener Insel-App.

DoorBird oder Siedle — Erfahrung statt Bauchgefühl

Wir sind herstellerunabhängig und haben beide Systeme in vielen Projekten geplant und umgesetzt. DoorBird punktet mit offener IP-Architektur und flexibler Integration, Siedle mit zeitlosem Design und einem durchgängigen System bis zur Briefkastenanlage. Welches zu Ihnen passt, klären wir in der Bemusterung — Sie sehen, hören und fühlen beide, bevor Sie entscheiden.

Der Klingeldruck startet das Haus

Im KNX-Verbund wird der Klingeldruck zum Ereignis: Das Kamerabild schaltet sich auf das nächstgelegene Touchpanel, im Flur geht das Licht an, die Musik wird leiser. Nachts klingelt es nur dort, wo Sie es wollen. Sind Sie unterwegs, beantworten Sie die Tür per App — für den Besucher nicht von zu Hause zu unterscheiden.

Zwei Wege

Sprechanlage oder Empfangskonzept?

Der übliche Weg

Klingel mit eigener App

Eine Türstation aus dem Katalog funktioniert — aber als Einzelgerät neben allen anderen.

  • Separate Innenstation an der Wand
  • Insel-App neben allen anderen
  • Klingelt überall oder nirgends
  • Keine Verbindung zum Haus
Unser Anspruch

Türkommunikation im KNX-Verbund

Wir planen die Türstation als Baustein des Gesamtkonzepts — vom Bedienpanel bis zur Szene.

  • Türbild auf jedem Bedienpunkt
  • Klingeldruck löst Szenen aus
  • Fernöffnung mit Protokoll
  • Siedle-Kamera im 400-Jahre-Herrenhaus
Video-Türkommunikation im Detail

Eine Kamera an der Klingel ist noch keine Türkommunikation.

An der Haustür entscheidet sich, wie souverän ein Haus wirkt – und genau dort wird am häufigsten improvisiert. Wir sehen regelmäßig Kameras auf Tableau-Mitte montiert, die nachmittags gegen die Sonne filmen und abends nur noch Silhouetten zeigen, dazu Rufweiterleitungen, die so spät auf dem Handy ankommen, dass der Zusteller längst wieder im Wagen sitzt. Video-Türkommunikation ist Optikplanung, Elektroplanung und Netzwerkplanung in einem Bauteil.

01

Blickachse und Montagehöhe

Die Kamera gehört auf Gesichtshöhe der erwartbaren Besucher, nicht auf die geometrische Mitte des Tableaus. Wir legen Höhe, Neigung und Blickachse am Grundriss fest: Wo steht jemand wirklich, wie wirkt die Stufe davor, wo endet der Ausschnitt? Kinder, Rollstuhl und Zusteller mit Karton vor der Brust gehören in dieselbe Rechnung.

02

Weitwinkel ohne Fischauge

Ein sehr weiter Öffnungswinkel zeigt den ganzen Vorplatz, verzerrt Gesichter am Bildrand aber bis zur Unkenntlichkeit und schiebt die Person optisch weg. Wir wählen Brennweite und Bildausschnitt nach Nutzen statt nach Datenblatt: erkennbares Gesicht in der Mitte, Kontext am Rand, Entzerrung dort, wo die Optik sie zulässt.

03

Gegenlicht und Nachtsicht

Eine Haustür nach Süden oder Westen produziert jeden Nachmittag Gegenlicht, das schwache Sensoren zu schwarzen Silhouetten verarbeiten. Wir planen Ausrichtung, Vordach und Dynamikumfang gemeinsam mit dem Außenlicht: warme, blendfreie Aufhellung im Gesichtsfeld statt infrarotgrauer Notlösung, damit auch um 23 Uhr erkennbar bleibt, wer da unten steht.

04

Material, Aufputz, Unterputz

Eine Türstation ist Fassadendetail, nicht Zubehör. Edelstahl, Beton oder Holzumfeld, Fugenbild, Einbautiefe und die Entscheidung zwischen Aufputz und bündigem Unterputz gehören in die Rohbauplanung, gravierte Namensschilder gleich mit. Am 400 Jahre alten Herrenhaus in Köln fügte sich die Siedle-Station in den denkmalgeschützten Bestand ein, statt ihn zu dominieren.

05

Innenstation, Panel oder App

Drei Geräteklassen mit unterschiedlichen Stärken: Die Innenstation antwortet sofort und ohne Entsperren, das Panel zeigt Türbild und Haus in einer Oberfläche, die App funktioniert überall. Im Oberkasseler Altbau läuft der DoorBird neben Occhio-Licht und Beschattung im selben Bedienbild – wir legen fest, welches Gerät wo wirklich klingelt.

06

Rufweiterleitung und Latenz

Push-Nachricht, Verbindungsaufbau und Videostream brauchen Zeit, im Mobilfunk mehr als im WLAN. Wir planen die Weiterleitung mit realistischen Erwartungen: schnelle Vorschau statt zäher Vollverbindung, sinnvolle Rufdauer, klare Reihenfolge von Innenstation und Handy – und eine Regel, wann nachts überhaupt noch ein Telefon klingeln darf.

07

Türöffner und Motorschloss

Zwischen einfachem Türöffner und selbstverriegelndem Motorschloss liegen Kabelquerschnitt, Netzteil, Rückmeldung und spürbarer Komfort. Wir planen die Ansteuerung so, dass die Tür nach dem Öffnen wieder sicher verriegelt, ihr Zustand im System sichtbar ist und der Öffner nicht an derselben Versorgung hängt wie die Türstation selbst.

08

Paketannahme und Postbote

Das häufigste Türereignis ist keine Besucherbegrüßung, sondern eine Zustellung. Bei Detlef Steves in Moers gibt der DoorBird das Okay für den Postboten aus der Ferne: sehen, sprechen, Ablageort zeigen, ohne dass jemand zu Hause sein muss. Dieser Ablauf wird sauber geplant, nicht nachträglich improvisiert.

09

Klingeln als Hausereignis

Ein Klingeldruck ist ein Auslöser, kein Ton. Er hebt das Außenlicht auf Erkennungshelligkeit, blendet das Türbild in Panel und Visualisierung ein und meldet sich im Multiroom nur in den Zonen, in denen jemand ist – und schweigt in Schlafzimmer und Kino, wenn die Nachtszene aktiv ist.

10

Aufzeichnung beim Klingeln

Jedes Klingelereignis erzeugt Bild und Zeitstempel, auch wenn niemand abnimmt. Wir klären vorher, wo gespeichert wird, wie lange, wer zugreift und wie eng der Bildausschnitt auf das eigene Grundstück begrenzt bleibt: Ereignisspeicher statt Dauerbeobachtung, nachvollziehbar und ohne öffentlichen Gehweg im Bild.

11

Zutritt per Code und Fingerprint

Die Station ist zugleich Zutrittspunkt: Zahlencodes für Reinigung und Handwerker, Fingerprint für die Familie, Transponder als Rückfallebene. Wir vergeben Berechtigungen zeitlich begrenzt, protokollieren Öffnungen nachvollziehbar und definieren vorab, was passiert, wenn ein Code kompromittiert ist oder ein Dienstleister das Objekt verlässt.

12

Leitungswege, PoE und Netz

Türstationen wollen Netzwerk, nicht Klingeldraht. Wir planen den Weg vom Technikraum zur Tür mit Reserve, die PoE-Versorgung am passenden Switch-Port, die Anbindung an die unterbrechungsfreie Versorgung und ein eigenes Netzsegment für Kamera und Station – dazu Leerrohr zum Tor, weil die zweite Station fast immer nachkommt.

Geplante Türkommunikation heißt: Man erkennt in Sekunden, wer da steht, entscheidet von jedem Ort aus – und das Haus reagiert mit.

Was Sie erhalten

Bausteine Ihrer Türkommunikation

Von der Systemwahl bis zur eingerichteten App — geplant, integriert, dokumentiert.

01

Systemwahl DoorBird oder Siedle

Herstellerunabhängige Empfehlung nach Projekt, Anspruch und Fassade — entschieden in der Bemusterung.

02

Leitungs- und PoE-Planung

Netzwerkleitung zur Tür, Einbaugehäuse in Fassade oder Briefkastensäule, Stromversorgung über PoE.

03

Panel-Integration

Türbild auf Touchpanels von Gira, Jung oder Basalte — keine separate Innenstation an der Wand.

04

KNX-Szenenlogik

Klingeldruck schaltet Licht, Panels und Musik — sauber programmiert und dokumentiert.

05

App und Fernzugriff

Live-Bild, Gegensprechen und Türöffnung von unterwegs — fertig eingerichtet übergeben.

06

Montage durch elektrofabrik

Von der Unterputzdose bis zur fertig eingerichteten App — alles aus einer Gruppe.

Der Ablauf

So kommt Ihre Tür ins System

1

Beratung & Konzept

Wir klären Türsituation, Bedienkonzept und Ihren Alltag: Wer klingelt, wer öffnet, was soll im Haus passieren? Daraus entsteht das Funktionskonzept für Ihre Türkommunikation.

2

Bemusterung

Sie erleben DoorBird und Siedle real: Bildqualität, Sprachverständlichkeit, Material und Design. Wir ordnen ehrlich ein, was der Unterschied im Alltag und im Budget bedeutet.

3

Planung

Netzwerkleitung zur Tür, Einbaugehäuse in Fassade oder Briefkastensäule, Stromversorgung über PoE, Integration in Panels und KNX — ausführungsreif dokumentiert für jeden Fachbetrieb.

4

Umsetzung & Übergabe

Die Montage übernimmt unsere Schwesterfirma elektrofabrik — von der Unterputzdose bis zur fertig eingerichteten App. Zur Übergabe funktionieren Szenen, Panels und Fernzugriff.

Bewiesen

In Projekten belegt

01

Herrenhaus Köln, 400 Jahre alt

Denkmalgeschütztes Anwesen: Siedle-Kamera, Zutritt und Alarmanlage per Funk realisiert — ohne den Charakter des Hauses anzutasten.

02

Detlef Steves, Moers

DoorBird-Türkommunikation im Verbund mit Alarmanlage, Garagentor und Rollladen-Automatisierung — alles bedienbar über eine gemeinsame Visualisierung.

03

Altbau Düsseldorf-Oberkassel

Komplette Elektroinstallation mit DoorBird-Türstation, Beschattung, Occhio-Licht und Smart Office — Türkommunikation als Teil des Gesamtsystems.

Alle Referenzen ansehen
Vor Ort

Video-Türkommunikation in Köln, Düsseldorf & NRW.

smartfabrik ist ein Smart-Home-Planungsbüro mit Sitz in Düsseldorf (Reisholzer Werftstr. 31A). Wir planen für private Bauherren und Unternehmen in Köln, Düsseldorf und ganz Nordrhein-Westfalen — auf Wunsch bundesweit und international. Ein Auszug der Orte, an denen wir bereits geplant und umgesetzt haben:

FAQ

Häufige Fragen.

DoorBird oder Siedle – was ist besser?

Beides sind ausgereifte Systeme mit unterschiedlichen Stärken. DoorBird ist IP-basiert, offen für Integrationen und flexibel bei Sonderwünschen. Siedle überzeugt mit Design, Materialqualität und einem kompletten System von der Türstation bis zur Briefkastenanlage. In der Bemusterung zeigen wir Ihnen beide – die Entscheidung fällt am echten Gerät leichter als im Datenblatt.

Kann ich die Türklingel auf dem Smartphone bekommen?

Ja. Klingelt es, meldet sich die App mit Live-Bild und Gegensprechfunktion – ob Sie im Garten, im Büro oder im Urlaub sind. Sie sprechen mit dem Besucher und öffnen bei Bedarf die Tür. Verpasste Besuche sehen Sie als Bildprotokoll mit Zeitstempel. Die Funktion läuft parallel zu den Touchpanels im Haus, nicht statt ihnen.

Lässt sich die Türstation mit KNX verbinden?

Ja, das ist unser Standard. Klingeldruck, Türöffnung und der Bewegungsmelder der Station stehen als Ereignisse im KNX-System zur Verfügung. Damit lösen Sie Lichtszenen aus, schalten Panels auf oder koppeln die Türöffnung an die Unscharfschaltung der Alarmanlage. Die Türstation wird vom Einzelgerät zum Baustein des Gesamtkonzepts.

Welche Verkabelung braucht eine Video-Türsprechanlage?

Im Neubau planen wir eine Netzwerkleitung bis zur Türstation – Strom und Daten laufen dann gemeinsam über PoE, zusätzliche Netzteile entfallen. Das ist die robusteste und flexibelste Basis. Im Bestand lassen sich je nach System auch vorhandene Zweidraht-Klingelleitungen weiterverwenden. Was bei Ihnen sinnvoll ist, klären wir bei der Bestandsaufnahme.

Kann ich die Haustür aus der Ferne öffnen?

Ja – mit Live-Bild und Gegensprechen vorher, damit Sie wissen, wem Sie öffnen. Jede Fernöffnung wird protokolliert. Richtig sinnvoll wird die Funktion in Kombination mit einem Motorschloss und durchdachten Berechtigungen: Der Handwerker kommt ins Haus, wenn Sie es freigeben, der Paketbote nur in die Garage. Genau solche Abläufe planen wir mit Ihnen durch.

Gehört zur WohnweltSicherheit & Vernetzung
Der erste Schritt

Sehen Sie beide Systeme in der Bemusterung.

Vereinbaren Sie ein Erstgespräch — danach wissen Sie, welche Türstation zu Ihrem Haus passt.

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