Infrastruktur, Netzwerk & Energie

Photovoltaik & Energietechnik — Strom, der ankommt.

Eine PV-Anlage bringt am meisten, wenn ihr Strom dort ankommt, wo er gebraucht wird: im Speicher, in der Wallbox, in der Wärmepumpe. Wir planen sie als Teil Ihres Gesamtkonzepts — vom Einfamilienhaus bis zum Mieterstromprojekt.

645PV-Module SIDOL Lofts
23Stränge Mieterstrom
HerstellerunabhängigModule bis Speicher
KNX-integriertEnergie im System
Unsere Haltung

Die beste PV-Anlage ist nicht die größte — sondern die, deren Strom Sie selbst nutzen.

Auslegung nach Lastprofil, nicht nach Katalog

Wir legen Modulfelder, Wechselrichter und Speicher nach Ihrem tatsächlichen Verbrauch aus — Wärmepumpe, E-Auto und Haushaltslast eingerechnet. Dachausrichtung, Verschattung und Stringplanung prüfen wir vor der Bestellung, nicht auf der Baustelle. So entsteht eine Anlage, die zu Ihrem Haus und Ihrem Alltag passt statt einer Katalog-Lösung von der Stange.

Speicher und Wallbox als ein System

Ein Speicher verschiebt Sonnenstrom in den Abend, die Wallbox macht ihn zum Fahrstrom. Welche Kombination aus Wechselrichter, Speicher und Ladepunkt zusammenpasst, klären wir in der Planung — nicht per Trial-and-Error nach der Installation. Das Auto tankt bevorzugt, wenn das Dach liefert, und möglichst viel Solarstrom bleibt im eigenen Haus.

PV gehört ins Smart Home, nicht in eine App-Insel

In einem KNX-Haus ist die PV-Anlage Teil der Gebäudesteuerung: Erzeugung, Speicherstand und Verbrauch sehen Sie in einer Visualisierung, Verbraucher wie Wärmepumpe, Lüftung oder Ladepunkt reagieren auf den aktuellen Überschuss. Die Schnittstellen zwischen Wechselrichter, Energiemanager und Bussystem legen wir von Anfang an fest.

Zwei Größenordnungen

Vom Eigenheim-Dach bis zum Mieterstromprojekt.

Einfamilienhaus

Eigenverbrauch zuerst

Die Alltags-Disziplin: eine Anlage, die zu Dach, Lastprofil und Zukunftsplänen passt — mit Speicher und Überschussladen von Anfang an mitgedacht statt nachgerüstet.

  • Auslegung nach Ihrem Lastprofil
  • Stringplanung vor der Bestellung
  • Speicher nachrüstbar vorbereitet
  • Überschussladen an der Wallbox
Mieterstrom & Gewerbe

PV im Großformat

Für Bauträger und Gewerbe übernehmen wir Dachbelegung, Stringplanung, Zählerkonzept und Ausführung — ein Ansprechpartner, bevor das Gerüst steht.

  • 645 Module auf den SIDOL Lofts
  • 23 Stränge im Mieterstromkonzept
  • Zählerkonzept für Mehrfamilienhäuser
  • Montage durch die elektrofabrik
Photovoltaik & Energietechnik

Die Module bringen den Ertrag. Die Planung bringt den Eigenverbrauch.

Wir sehen es regelmäßig: ein Strang quer über zwei Dachausrichtungen gelegt, der Gaubenschatten nimmt ab 15 Uhr die halbe Leistung mit — und der Speicher wurde nach freier Dachfläche dimensioniert statt nach dem Lastprofil des Hauses. Das Ergebnis ist eine Anlage, die mittags brav einspeist, während die Wärmepumpe abends Netzstrom zieht. Wir planen von der Last her, nicht vom Dach.

01

Dachbelegung und Verschattungsanalyse

Azimut, Neigung und Horizontlinie werden erfasst, Verschattung durch Gauben, Kamine, Nachbarbebauung und Baumbestand über den Jahresverlauf simuliert. Die Belegung folgt Ertrag und Optik gleichermaßen: saubere Randabstände, bündige Reihen, keine angeschnittenen Restmodule an der Sichtseite. Statik, Dachhaut und Befestigungssystem stimmen wir vorab mit dem Dachdecker ab.

02

Strang- und Modulplanung

In einen Strang gehören nur Module gleicher Ausrichtung und Neigung. Die Strangspannung rechnen wir gegen die Kälte- und Wärmegrenzen des Wechselrichters, Leitungslängen und Querschnitte gegen die DC-Verluste. Wo Teilverschattung bleibt, kommen Leistungsoptimierer oder ein eigener Zweig — statt Mismatch über den kompletten Strang.

03

Wechselrichter und MPP-Tracker

Die Auslegung entsteht aus dem Verhältnis von Generator- zu Wechselrichterleistung, mit bewusster Überbelegung für Ertrag bei Schwachlicht. Ost-West-Dächer bekommen getrennte MPP-Tracker, damit Vormittag und Nachmittag unabhängig geregelt werden. Der Aufstellort folgt Temperatur, Geräuschentwicklung und Wartungszugang — nicht der zufällig freien Wandfläche.

04

Speicher nach Lastprofil

Dimensioniert wird aus dem realen Verbrauchsverlauf: Grundlast, Abendspitze, Anteile von Wärmepumpe und Wallbox, Saisonalität. Entscheidend sind nutzbare statt nomineller Kapazität, Lade- und Entladeleistung sowie die Zyklenerwartung. Ein zu großer Speicher steht die halbe Zeit still, ein zu kleiner ist um 22 Uhr leer.

05

Überschusssteuerung mit Prioritäten

Der Überschuss bekommt eine klare Rangfolge: erst Speicher bis Zielladestand, dann Warmwasser über Heizstab oder Wärmepumpe, dann Wallbox im PV-Modus, erst danach Einspeisung. Hysterese, Mindestlaufzeiten und Wetterprognose verhindern, dass Verbraucher im Minutentakt takten und Kompressoren unnötig anlaufen.

06

Lastmanagement am Hausanschluss

Die verfügbare Anschlussleistung wird dynamisch auf Wallboxen, Wärmepumpe und Großverbraucher verteilt, inklusive Schieflastgrenze und der Steuerbarkeit, die der Netzbetreiber für regelbare Verbrauchseinrichtungen verlangt. Ladeleistung wird geregelt statt abgeschaltet — der Anschluss bleibt im Rahmen, ohne dass jemand im Haus Komfort verliert.

07

Zähler- und Messkonzept

Zählerkaskade, Summen- und Unterzähler für Wärmepumpe, Wallbox oder Einliegerwohnung legen wir fest, bevor der Zählerschrank gebaut wird. Wer später getrennt abrechnen, einen Wärmepumpentarif nutzen oder eine Einheit vermieten will, braucht die Messstelle heute — nicht nach dem Rückbau der halben Verteilung.

08

Notstrom und Ersatzstrom

Zuerst wird geklärt, was im Blackout wirklich laufen soll: eine Notstromsteckdose, ein ausgewählter Ersatzstromkreis oder der umschaltende Betrieb des ganzen Hauses. Netztrennstelle, Umschaltzeit, Anlaufverhalten großer Verbraucher und Schwarzstartfähigkeit des Speichers gehören in die Planung, nicht ins Datenblatt.

09

Modbus- und KNX-Anbindung

Wechselrichter, Speicher, Wärmepumpe und Wallbox holen wir über Modbus TCP oder RTU und KNX auf den Bus: Register- und Datenpunktlisten, Einheiten, Skalierung, Schreibrechte. Danach regelt eine Logik das gesamte Haus, statt vier Hersteller-Apps, die nichts voneinander wissen.

10

Monitoring und Visualisierung

Erzeugung, Eigenverbrauch, Autarkiegrad, Speicherstand und Strangleistung liegen auf einer Visualisierung, die auch ohne Fachwissen lesbar bleibt. Automatische Abweichungsmeldungen bei Strangausfall oder Ertragseinbruch sorgen dafür, dass ein defekter Optimierer nicht erst bei der Jahresabrechnung auffällt.

11

Blitz-, Überspannungs- und Brandschutz

Trennungsabstände zum äußeren Blitzschutz, konsequenter Potenzialausgleich und Überspannungsableiter auf DC-, AC- und Datenseite gehören zusammen gedacht. Feuerwehrschalter und modulnahe String-Abschaltung, saubere Leitungsführung und Kennzeichnung sorgen dafür, dass Einsatzkräfte die Anlage im Ernstfall sicher und schnell freischalten können.

12

Mieterstrom für Mehrparteienobjekte

Messkonzept, Allgemeinstrom, Abrechnungsgrenzen und Zählerstruktur für Mehrfamilienhaus und Gewerbe legen wir früh fest, weil sie Zählerplatz und Steigleitung bestimmen. In den SIDOL Lofts in Köln hat unsere Schwesterfirma elektrofabrik rund 645 Module auf 23 Strängen samt Mieterstromkonzept umgesetzt.

Eine Photovoltaikanlage ist erst dann gut geplant, wenn sie nicht nur Strom erzeugt, sondern weiß, wohin dieser Strom im Haus gehört.

Leistungsumfang

Was zur PV-Planung gehört

Bausteine, die vor der Bestellung feststehen — herstellerunabhängig ausgewählt und sauber dokumentiert.

01

Dach- & Stringplanung

Dachbelegung, Ausrichtung und Verschattung geprüft, Stränge geplant — vor der Bestellung, nicht auf der Baustelle.

02

Wechselrichter & Speicher

Nach Ihrem Lastprofil dimensioniert und so gewählt, dass die Komponenten nachweislich zusammenspielen.

03

Wallbox-Anbindung

Überschussladen von Anfang an eingeplant: Das Auto tankt bevorzugt, wenn das Dach liefert.

04

Energiemanagement

Messtechnik und Steuerung, die Wärmepumpe, Lüftung und Ladepunkt auf den aktuellen Überschuss reagieren lässt.

05

KNX-Schnittstellen

Erzeugung, Speicherstand und Verbrauch in Ihrer Visualisierung — festgelegt, bevor Gewerke nebeneinanderher laufen.

06

Zählerkonzept

Für Mieterstrom und Gewerbe: Zählerstruktur und Abstimmung mit allen beteiligten Gewerken.

Der Ablauf

Von Ihrem Verbrauch zur laufenden Anlage

1

Lastprofil & Ziele

Wir klären Verbrauch, geplante Verbraucher wie E-Auto oder Wärmepumpe und Ihre Ziele — daraus entsteht die Auslegung. Eine pauschale Kilowatt-Zahl gibt es bei uns nicht.

2

Konzept & Komponenten

Dachbelegung, Stringplanung, Wechselrichter, Speicher und Wallbox-Anbindung legen wir herstellerunabhängig fest — technisch begründet und sauber dokumentiert, bevor irgendetwas bestellt wird.

3

Montage durch die elektrofabrik

Unsere Schwesterfirma montiert mit eigenen Teams nach unseren Plänen — kurze Wege zwischen Planung und Baustelle, keine Reibungsverluste zwischen fremden Gewerken.

4

Inbetriebnahme & Integration

Wir nehmen die Anlage in Betrieb und binden sie in Ihr KNX-System ein: Erzeugung, Speicher und Verbraucher spielen zusammen — die Verantwortung bleibt bis zum Schluss bei uns.

Bewiesen

Bewiesen im Projekt

01

SIDOL Lofts, Köln

Mieterstromanlage mit rund 645 Modulen in 23 Strängen — geplant von smartfabrik, montiert von der elektrofabrik.

02

Villa Riad, 1.200 m²

Elektro- und Energietechnik im Großformat: 800 DALI-Leuchten, kompletter Schaltschrank aus unserer Planung geliefert.

03

100+ Projekte, 3 Länder

Erfahrung vom Einfamilienhaus in NRW bis zum internationalen Großprojekt — sie fließt in jede Dachanlage ein.

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Vor Ort

Photovoltaik & Energietechnik in Köln, Düsseldorf & NRW.

smartfabrik ist ein Smart-Home-Planungsbüro mit Sitz in Düsseldorf (Reisholzer Werftstr. 31A). Wir planen für private Bauherren und Unternehmen in Köln, Düsseldorf und ganz Nordrhein-Westfalen — auf Wunsch bundesweit und international. Ein Auszug der Orte, an denen wir bereits geplant und umgesetzt haben:

FAQ

Häufige Fragen.

Warum sollte ich meine PV-Anlage von einem Smart-Home-Planer planen lassen?

Weil eine PV-Anlage heute selten allein steht: Speicher, Wallbox, Wärmepumpe und Gebäudesteuerung greifen ineinander. Wir planen diese Schnittstellen von Anfang an – Stringplanung, Energiemanagement, KNX-Anbindung, Leitungswege. Ein reiner Solarteur montiert Ihnen eine Anlage; wir sorgen dafür, dass sie zum Rest des Hauses passt und der Strom dort ankommt, wo er den größten Nutzen bringt.

Wie groß sollte meine PV-Anlage sein?

Das hängt von Dachfläche, Ausrichtung und vor allem Ihrem Verbrauch ab – inklusive geplanter Verbraucher wie E-Auto oder Wärmepumpe. Wir legen die Anlage anhand Ihres Lastprofils aus und rechnen Speicher und Überschussladen mit ein. Eine pauschale Kilowatt-Zahl gibt es bei uns nicht; die Auslegung entsteht im Beratungsgespräch anhand Ihrer konkreten Situation.

Brauche ich einen Batteriespeicher?

Nicht zwingend, aber oft sinnvoll: Ein Speicher verschiebt Solarstrom vom Mittag in den Abend und erhöht Ihren Eigenverbrauch deutlich. Ob er zu Ihnen passt, hängt von Verbrauchsprofil und Anlagengröße ab. Wir planen den Speicher so, dass er nachgerüstet werden kann, falls Sie zunächst ohne starten möchten – die Vorbereitung dafür kostet in der Planungsphase am wenigsten.

Was ist PV-Überschussladen und wie funktioniert es?

Beim Überschussladen lädt Ihr E-Auto bevorzugt dann, wenn die PV-Anlage mehr Strom erzeugt, als das Haus gerade verbraucht. Ein Energiemanager steuert die Wallbox entsprechend – bei uns auf Wunsch integriert in die KNX-Visualisierung. Voraussetzung ist, dass Wechselrichter, Wallbox und Steuerung zueinander passen. Genau das legen wir in der Planung fest, bevor Komponenten bestellt werden.

Plant smartfabrik auch Mieterstrom- und Gewerbeanlagen?

Ja. Auf den SIDOL Lofts in Köln haben wir eine Mieterstromanlage mit rund 645 Modulen in 23 Strängen umgesetzt – Planung durch smartfabrik, Montage durch unsere Schwesterfirma elektrofabrik. Für Bauträger und Gewerbekunden übernehmen wir Dachbelegung, Stringplanung und die Abstimmung mit den beteiligten Gewerken. Je früher wir im Projekt dabei sind, desto sauberer lässt sich das Konzept integrieren.

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Der erste Schritt

Lassen Sie Ihr Dach fürs ganze Haus arbeiten.

Im Beratungsgespräch legen wir die Anlage nach Ihrem Lastprofil aus — herstellerunabhängig, mit Speicher und Wallbox gleich mitgedacht.

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